Gemeindeversammlung
Anregungen sind gern gesehen

Ladbergen -

Ladbergen. Anregungen und Ideen sind gerne gesehen. Dörthe Philipps und Ingo Göldner, die beiden Pfarrer, warben in einer Gemeindeversammlung darum, sich einzubringen.

Dienstag, 09.07.2013, 06:07 Uhr

Die neuen Pfarrer Dörthe Philipps und Ingo Göldner schauten bei der Gemeindeversammlung in der evangelischen Kirche auf das Jahr zurück und wagten einen Blick in die Zukunft.

Seit ihrer Einführung am ersten Advent 2012 teilen sich die beiden Pfarrer das Amt der Pfarrerstelle in Ladbergen . „Wir haben mit dem Konzept der Aufteilung bisher gute Erfahrungen ge-macht“, verkündeten Philipps und Göldner der Gemeinde. Eine Reduzierung der Pfarrstellen auf 1,5 habe zu dieser Zweierkonstellation geführt, in der die beiden Geistlichen jeweils 75 Prozent arbeiten.

„Dienste wie Beerdigungen, Hochzeiten und Taufen teilen wir uns bezirksübergreifend nach Arbeitszeiten auf“, erläuterte Philipps das Konzept. Von Dienstag bis Donnerstag stehen beide Pfarrer als Ansprechpartner zur Verfügung, an den Wochenenden ist immer einer anwesend.

Der Vorstellung der neuen Struktur im Heidedorf schloss sich eine Fragerunde an. Angeregt wurde, den Familiengottesdienst kindge-rechter zu gestalten sowie sonntags anzubieten. Ideen wie der Minigottesdienst sollen später aufgegriffen, verschiedene Interessen koordiniert werden. Die Aufgabenverteilung für die Arbeitskreise der Gemeinde sei ebenfalls in Arbeit. „Verschiedene Arbeitskreise erfordern noch mehr Zeit, um Zuständigkeiten zu regeln“, erklärte Göldner. Ein gemeinsamer Austausch unter den Pfarrern gehöre demnach zu einem wichtigen Teil der Arbeit.

„Die Orientierungsphase ist noch nicht abgeschlossen“, fügte Dr. Marie-Theres Leetz aus dem Presbyterium hinzu. Lob, wie gut sich Philipps und Göldner in einem halben Jahr eingelebt haben, fehlte aber nicht.

Ebenso wurden das Engagement der Presbyter und die Funktion des Kassettendienstes gelobt.

Die Wünsche nach einem Gemeindefest, nach bekannteren Liedern im Gottes-dienst und der Wiedereinführung der Liederwunschbox wurden dankend angenommen. Die Anregung der wöchentlichen Nutzung des Kirchcafés solle überprüft werden.

„Wir benötigen Rückmeldungen, um etwas ändern zu können“, ermutigten Philipps und Göldner die Gemeinde. Das gelte nicht nur für das komplexe Thema der Akustik in der Kirche, sondern auch für gewünschte Besuche bei Ehejubiläen und anderen Anlässen.

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