Verwaltungschefs der Kommunen des ehemaligen Kreises Tecklenburg treffen sich
Bürgermeister im Gespräch

Ladbergen -

Sechsmal im Jahr treffen sich die Verwaltungschefs der Kommunen des ehemaligen Kreises Tecklenburg zum Erfahrungsaustausch und Gespräch über aktuelle Themen. Diesmal waren sie zu Gast beim Ladberger Bürgermeister Udo Decker-König.

Donnerstag, 12.09.2013, 18:09 Uhr

Viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind offenbar nicht zufrieden mit den Leistungen der Unfallversicherung. Das berichtet Ulrich Hockenbrink . Der Bürgermeister der Gemeinde Westerkappeln ist mit acht seiner Amtskollegen aus dem früheren Kreis Tecklenburg (zwei weitere konnten nicht teilnehmen) zu Gast bei Udo Decker-König . Im Rahmen eines turnusmäßigen Treffens, das sechs Mal im Jahr jeweils in einem anderen Ort stattfindet, diskutieren die Verwaltungschefs in der Begegnungsstätte Buddemeier über diverse aktuelle Themen.

Wie Hockenbrink als Sprecher der Gruppe erklärt, sehen zahlreiche freiwillige Feuerwehrmänner die Leistungen der kommunalen Unfallversicherung als unzureichend an. Entscheidungen fielen zu zögerlich und die Entschädigungen – zum Beispiel für einen Selbstständigen, der sich im Einsatz eine Knieverletzung zuziehe und deshalb lange seiner Arbeit nicht nachgehen könne – seien häufig zu gering. „Darüber müssen wir reden und gegebenenfalls etwas ändern“, so der Westerkappelner Bürgermeister.

Ein weiteres Thema des Treffens waren die Fachschulen im Tecklenburger Land. Hier bestehe nach einer Gesetzesänderung die Gefahr, dass einige von diesen künftig die neue geforderte Mindestgröße unterschritten, befürchtet Ulrich Hockenbrink.

Zur Erinnerung: Der größte Teil der Förderschulen für Lernbehinderte in Nordrhein-Westfalen hat nach Ansicht von Fachleuten nach Plänen des Schulministeriums in der jetzigen Form keine Zukunft. Ministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hatte den Entwurf einer Verordnung zur Mindestgröße von Förderschulen vorgelegt, den das Landeskabinett beschlossen hat. Daran wird Kritik geübt. Betroffen sind vor allem Schulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Für sie ist in der Regel wie bisher eine Mindestgröße von 144 Schülern vorgesehen. Die Ausnahme, dass Schulen auch mit der Hälfte der Mindestgröße betrieben werden können, soll wegfallen.

Abschließend wurde auch über ein Treffen der Kommunalbeamten des Kreises Steinfurt in der kommendem Woche mit Landrat Thomas Kubendorff gesprochen und dabei Themen abgestimmt, die die Bürgermeister vortragen wollen.

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