Franziska Gausepohl übernimmt Betreuung
Kinder dürfen wieder turnen

Ladbergen -

Gute Nachrichten für bewegungsfreudige Kids zwischen drei und sieben Jahren und deren Eltern: Das beliebte TSV-Kinderturnen findet weiterhin statt. Und zwar wie bisher jeweils donnerstags von 15 bis 16 Uhr. Start ist am 23. Oktober.

Donnerstag, 16.10.2014, 03:10 Uhr

Sie haben wieder Grund zur Freude: Das Kinderturnen des TSV geht weiter. Entgegen anfänglichen Erwartungen des Vereins wurde nun doch eine neue Betreuerin gefunden. An jedem Donnerstag dürfen die Mädchen und Jungen wie gewohnt turnen, klettern und spielen.
Sie haben wieder Grund zur Freude: Das Kinderturnen des TSV geht weiter. Entgegen anfänglichen Erwartungen des Vereins wurde nun doch eine neue Betreuerin gefunden. An jedem Donnerstag dürfen die Mädchen und Jungen wie gewohnt turnen, klettern und spielen. Foto: Mona Alker

Rückblende: Am 2. Oktober teilte der Verein mit, dass Conny Wehnert-Schmitz ihr Amt als Leiterin des Kinderturnens nach den Herbstferien niederlegen werde. Eine Nachfolgerin habe sich nicht finden lassen, sodass die Aktion ersatzlos eingestellt werden müsse.

Ganz hatten die Verantwortlichen die Hoffnung aber offenbar nicht aufgegeben. Sie starteten einen weiteren Aufruf und hatten damit Erfolg: Franziska Gausepohl , von Beruf Kinder- und Jugendcoach und selbst zweifache Mutter, hat sich bereiterklärt, das Kinderturnen künftig an jedem Donnerstag zu betreuen.

Das Mutter-Kind-Turnen, welches ebenfalls donnerstags (von 16 bis 17 Uhr) stattfindet, war zwar durch den Ausstieg von Conny Wehnert-Schmitz nicht gefährdet. Doch auch dabei gibt es eine Neuerung: Ramona Sobisch, ebenfalls Mutter von zwei Kindern, leitet künftig die Aktion.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun doch noch eine Nachfolgerin gefunden haben und das Kinderturnen weiter stattfinden kann“, sagt Marina Hilgemann, Abteilungsleiterin des TSV. Denn die Kleinen hätten beim Turnen, Klettern und Spielen immer eine Menge Spaß.

Doch das ist nicht der einzige Zweck des Kinderturnens. Die verschiedenen Methoden, die je nach Alter angeboten werden, sollen nach Auskunft des Deutschen Turnerbundes spielerisch die Motorik und Selbsterfahrung fördern, soziale Kontakte ermöglichen und der Prävention von Bewegungsarmut dienen. Durch die Umsetzung bestimmter Handlungsprinzipien solle ein langfristiger Wechsel vom Mitmachen und Mitspielen zum selbstbestimmten Handeln erreicht werden. Soziale Ziele seien unter anderem die Wahrnehmung der Gefühle und Bedürfnisse anderer, das Erkennen und Beachten von Regeln, Gruppenintegration und der Umgang mit Misserfolg.

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