Ausstellung im Heimatmuseum
Hier wird das Ei zum Kunstwerk

Ladbergen -

Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster: Die Namen der beiden Künstlerinnen dürften nicht nur vielen Ladbergern bekannt sein. Seit vielen Jahren sorgen die Frauen mit österlichen Hobbyausstellungen für eine sehenswerte Einstimmung auf den Frühling. Das ist auch diesmal nicht anders. An den Wochenenden 7. / 8. März sowie 14. / 15. März zeigen sie jeweils von 11 bis 18 Uhr im Heimatmuseum, Am Aabach 9, von ihnen handbemalte und verzierte Exponate.

Freitag, 20.02.2015, 07:02 Uhr

Haben Spaß an ihrer Kunst: Annette Kuster und Petra Jasper-Hildebrand (von links) laden alle Interessierten am 7. / 8. sowie am 14. / 15. März zur traditionellen österlichen Hobbyausstellung im Heimatmuseum, Am Aabach 9, ein.
Haben Spaß an ihrer Kunst: Annette Kuster und Petra Jasper-Hildebrand (von links) laden alle Interessierten am 7. / 8. sowie am 14. / 15. März zur traditionellen österlichen Hobbyausstellung im Heimatmuseum, Am Aabach 9, ein. Foto: Sigmar Teuber

Der Osterhase ist Dauergast bei Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster . Gemeinsam mit seiner Frau sitzt er in der guten Stube auf einer Bank und lässt es sich gut gehen. Wenn das illustre Pärchen sich sattgesehen hat am gegenüberliegenden rustikalen Gebäude, kann es den Blick durch den Raum schweifen lassen und sich freuen: Hunderte liebevoll bemalter Eier – vom klitzekleinen Wachtel- bis zum großen Straußenei – liegen in liebevoll dekorierten Regalen und warten auf interessierte Betrachter und Käufer.

Hieß im Jahr 2013 das Thema „ Afrika “, so haben Jasper-Hildebrand und Kuster sich diesmal der heimischen Tierwelt gewidmet. Vögel jeglicher Art, Hirsche, Rehe und sonstiges Getier – mit feinsten Pinselstrichen gemalt – zieren die diversen Ostereier. Daneben ist auch die klassische „Häschenschule“ als Motiv vertreten, die schon Großmutter begeisterte.

Rund 18 Jahre ist es her, dass Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster mit dem Bemalen von Eiern begonnen haben. Wie Jasper-Hildebrand berichtet, benutzen sie dazu zunächst Lackstifte. Im Laufe der Zeit wurden die Geräte filigraner – so sorgen jetzt Rotmarder-Pinsel für den feinen Strich – und die Motive immer schwieriger. „Beim Blick auf ältere Arbeiten stellen wir selbst immer wieder fest, um wie vieles besser unsere Technik geworden ist“, freut sich Kuster.

Rund 2500 Eier präsentieren die Künstlerinnen in diesem Jahr ihren Besuchern. Dass sie diese nicht alle verkaufen werden, wissen sie natürlich. „Ein Drittel bis etwa die Hälfte dürften weggehen“, schätzen sie. Was durchaus genüge. „Das schafft uns Luft für neue Arbeiten“, freut sie sich.

Mit denen wollen die Ladbergerinnen direkt nach der österlichen Hobbyausstellung beginnen. Etwa ein Vierteljahr, schätzen sie. werde benötigt, um neue Eier auszublasen, sie zu reinigen und zu trocknen.

Ostereier, die im März nicht verkauft werden, landen zunächst einmal im Regal in der guten Hasenstube. Sehr zur Freude der beiden Dauergäste aus Pappmaché und sicher auch der Besucher, die außerhalb der regulären Ausstellungszeiten gern einmal im gut sortierten Archiv stöbern, so die Schöpferinnen der filigranen Kunstwerke.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3087556?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F4849465%2F4849476%2F
Nachrichten-Ticker