Regenbogen-Camp erweitert
Camper kommen sich zu nahe

Ladbergen -

Es tut sich was im „Regenbogen-Camp“ an der Buddenkuhle. Wie Platzchef Robert Kärst berichtet, stehen die Verantwortlichen Schaufel bei Fuß, um den Platz gehörig umzukrempeln. „Die Wege werden deutlich breiter werden und die Wohnwagen haben künftig fünf Meter Abstand“, verrät er. Das sei aber längst nicht alles, was auf der Agenda stehe.

Dienstag, 27.09.2016, 05:09 Uhr

Der Campingplatz an der Buddenkuhle ist beliebt. Jetzt soll er erweitert werden. Sobald die Saison zu Ende geht, wollen die Verantwortlichen damit beginnen. Die Planungen stehen kurz vor dem Abschluss.
Der Campingplatz an der Buddenkuhle ist beliebt. Jetzt soll er erweitert werden. Sobald die Saison zu Ende geht, wollen die Verantwortlichen damit beginnen. Die Planungen stehen kurz vor dem Abschluss. Foto: Daniela Allendorf

In einer Beschlussvorlage, über die die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses kürzlich zu befinden hatten, heißt es, die Regenbogen AG müsse „den vorhandenen genehmigten Campingplatz aus brandschutztechnischen Gründen umstrukturieren und künftig vorwiegend als Wochenendplatz und auch als Ferienhausgebiet betreiben“. Einer entsprechenden Änderung der Flächennutzungs- und Bebauungspläne haben die Politiker einmütig zugestimmt. Laut Robert Kärst seien Umgestaltungsmaßnahmen aber bereits vor den Bränden im Juni und Juli 2015 vorgesehen gewesen.

Wie der Platzchef weiter erklärt, wurden in den vergangenen Monaten schon diverse Änderungen auf dem Platz vorgenommen. Ältere, teils ungenutzte und sich in schlechtem Zustand befindende Wohnwagen seien entfernt worden. „Dadurch sieht es auf dem Gelände luftiger aus“, freut sich Robert Kärst, der nach eigenen Worten das vergangene Wochenende am Sitz der Regenbogen AG in Kiel verbracht hat, um Details abzustimmen. „Jetzt warten wir auf schlechtes Wetter, damit weitere Arbeiten beginnen können“, sagt er. Dann reisen viele Camper ab und der Platz ist frei.

Wie im Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Ladbergen zu erfahren war, ist neben einer Nutzungsänderung eine Erweiterung des Regenbogen-Geländes in südlicher Richtung (Overbecker Weg) geplant. Die Flächen sollen als „Sondergebiet Erholung“ und „Sondergebiet Ferienhäuser“ gekennzeichnet werden.

Was das genau heißt, so Regenbogen-Vorstandsmitglied Rüdiger Vosshall, wollen die Verantwortlichen berichten, sobald die städtebaulichen Verträge unter Dach und Fach sind, sprich: der Ladberger Gemeinderat grünes Licht gegeben hat. Dann sollen weitere Gespräche mit der Gemeinde Ladbergen und mit den Dauercampern erfolgen, deren Stellflächen sich ändern.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4332056?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F4849452%2F4849456%2F
Nachrichten-Ticker