Ausstellung „Das Osterei“
Die Ideen gehen nie aus

Ladbergen -

Eine Idee haben, zu Pinsel und Farbe greifen und einfach losmalen – nein, so einfach ist das nicht. Da ist auch schon mal Forschergeist gefragt. Und die beiden Künstlerinnen werden zunächst zu technischen Zeichnerinnen, bevor aus dem Bild im Kopf ein bemaltes Ei wird, ein Hingucker. Das sind zum Beispiel die Straußeneier, die Annette Kuster in ein ovales T1-Modell verwandelt hat. Der VW-Kult-Bulli gehört zu den Highlights der Ausstellung „Das Osterei“, die mittlerweile zum 20. Mal im Heimatmuseum stattfindet.

Dienstag, 21.02.2017, 22:02 Uhr

Stecken auch nach 20 Jahren noch voller Ideen: Anne Kuster (links) und Petra Jasper-Hildebrand präsentieren einige ihrer neuen Ostereier. Dazu gehören auch die liebevoll verzierten Cupcakes (rechtes Bild).
Stecken auch nach 20 Jahren noch voller Ideen: Anne Kuster (links) und Petra Jasper-Hildebrand präsentieren einige ihrer neuen Ostereier. Dazu gehören auch die liebevoll verzierten Cupcakes (rechtes Bild). Foto: Ruth Jacobus

Das Fachwerkhaus (Am Aabach 9) verwandelt sich am 18. und 19. sowie am 25. und 26. März (jeweils von 11 bis 18 Uhr) in ein kleines Paradies für all jene, die österliche Dekorationen lieben. Jahr für Jahr lockt die Ausstellung viele Besucher aus nah und fern an, die Freunde traditioneller Motive sind, aber auch das außergewöhnliche mögen. Wie das Bulli-Ei.

Zigtausende Eier, vom Wachtel-Ei bis zum Straßen-Ei, haben Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster in den vergangenen zwei Jahrzehnten kunstvoll bemalt und dekoriert. Und immer wieder gibt es neue Motive. „Spaß und Freude sind geblieben“, sagt Petra Jasper-Hildebrand. Sie würden es eigentlich nie schaffen, ihre Ideen sofort umzusetzen – es gibt zu viele.

Premiere feiern in diesem Jahr beispielsweise die Cupcakes. Verführerisch sehen die kleinen Eier-Törtchen aus, einfach zum reinbeißen: dunkelbraune Maran-Eier, verziert mit Sahne (aus Farbe) und Früchte (aus Kunststoff ). Nicht nur die Motive, auch die angewandten Techniken sind vielfältig. Da gibt es bemalte, gefräste, geschliffene und gravierte Eier.

Typische Ostermotive wie Blumen und Tiere zieren die Eier. Sie werden immer wieder variiert und neu erfunden. „Die alten Sachen machen nach wie vor Spaß“, versichert Petra Jasper-Hildebrand, während sie Eier mit Flamingos und Hasen präsentiert. Und Annette Kuster fügt, mit Blick auf die Cupcakes, hinzu: „Eigentlich kann man alles aus einem Ei machen.“

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