Wald-Dichter-Siedlung
Viel Wissen – wenig Interesse

Ladbergen -

War das Interesse an der ersten „Bürgerwerkstatt“, bei der es um die Entwicklung der „Wald-Dichter-Siedlung“ ging, noch groß (WN berichteten), so schwächelte die Teilnehmerzahl bei einer Fortsetzung am Donnerstagabend doch merklich.

Samstag, 29.04.2017, 05:04 Uhr

Wald-Dichter-Siedlung : Viel Wissen – wenig Interesse
Foto: Anne Reinker

War das Interesse an der ersten „ Bürgerwerkstatt “, bei der es um die Entwicklung der „Wald-Dichter-Siedlung“ ging, noch groß (WN berichteten), so schwächelte die Teilnehmerzahl bei einer Fortsetzung am Donnerstagabend doch merklich. Zu der Veranstaltung unter dem Thema „Energetische Sanierung“ erschienen im Rathaus – neben den Offiziellen aus der Verwaltung sowie den Referenten – nur knapp über zehn Besucher.

Auf Basis einer im Oktober 2016 durchgeführten Bürgerbefragung stellte Jan Kern („Haus im Glück“) die Fakten zum Quartierskonzept und dem Sanierungs-Potenzial dort vor. Dann übernahm Carolin Dietrich (Energielenker Beratungs Gmbh ). Ein Gebäudetypensteckbrief könne helfen, die Schwachstellen des Eigenheims aufzudecken und verschiedene Maßnahmen zu empfehlen, sagte sie. Diesen Steckbrief gibt es auf der Homepage der Gemeindeverwaltung zum Download.

Die Projektleiterin stellte auch Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten sowie den CO-Emisssionen nach einer Komplettsanierung der Heizung vor. Die Dämmung von Flachdächern und der Außenwände, drei-Scheiben-Wärmeschutz-Verglasung der Fenster und ein Brennwertkessel mit Wärmerückgewinnung seien einige Maßnahmen dafür.

Einen Blick auf die energetische Sanierung im Bereich des Wärme- und Schallschutzes warf Ludwig Stroetmann, der die Möglichkeiten dazu aufwies.

Dass es auch einfache Maßnahmen gibt, um die Energiekosten zu deckeln, verdeutlichte Stefan Otto (Stadtwerke Lengerich). Dazu gehören die richtigen Schritte, die Räume zu lüften oder der Einsatz eines Heizkörperthermostates. Zudem stellte Otto verschiedene Energieträger vor.

Daniel Upmann und Kerstin Wickenbrock (Kreissparkasse Steinfurt) zeigten Optionen auf, wie die baulichen Umsetzungen für Häuslebesitzer förder- und finanzierbar sind.

Nach den Vorträgen ging es für die Anwesenden ins Detail: An Themen-Tischen konnten sie den Referenten Fragen zu Sanierungsmöglichkeiten in Sachen Wärmeschutz, Heizungserneuerung, Finanzierung und der Entwicklung der Wald-Dichter-Siedlung stellen.

Eine Fortsetzung der Bürgerwerkstatt ist geplant. „Es geht auf jeden Fall weiter“, betonte Klimaschutzbeauftragte Alexandra Kattmann.

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