Dr. Reinhard Klenke im Heidedorf
Besuch vom Regierungspräsidenten

Ladbergen -

Hoher Besuch auf Gut Erpenbeck und in Ladbergens „guter Stube“: Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke, seit Oktober 2011 Chef der Bezirksregierung in Münster, der Ende August in den Ruhestand tritt, schaute kurz vorbei.

Freitag, 21.07.2017, 05:07 Uhr

Zu Beginn des Rundganges in Ladbergen warfen Bürgermeister Udo Decker-König, Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke und Werner Wiegert (von links), zuständig bei der Bezirksregierung Münster für den Bereich Dorfentwicklung, eine Blick auf Bilder, die zeigen, wie der Ortskern einmal aussah.
Zu Beginn des Rundganges in Ladbergen warfen Bürgermeister Udo Decker-König, Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke und Werner Wiegert (von links), zuständig bei der Bezirksregierung Münster für den Bereich Dorfentwicklung, eine Blick auf Bilder, die zeigen, wie der Ortskern einmal aussah. Foto: Sigmar Teuber

Hoher Besuch auf Gut Erpenbeck und in Ladbergens „guter Stube“: Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke , seit Oktober 2011 Chef der Bezirksregierung in Münster, der Ende August in den Ruhestand tritt, schaute kurz vorbei. Seine Nachfolgerin wird Dorothee Feller, die bisherige Vize-Chefin. Grund der Stippvisite: Der RP wollte sich anschauen, was in den vergangenen Jahren mit Fördergeldern der Bezirksregierung geschaffen worden war.

Ulrich Erpenbeck empfing die Delegation, zu der auch Frank Lammert, allgemeiner Vertreter des Lengericher Bürgermeisters gehörte, im Hauptgebäude des denkmalgeschützten Gutes Erpenbeck. Im Rahmen eines kurzen Rundganges wurden die Getreidemühle, die Zichorienmühle, die Stellmacherei und die Schmiede des Ensembles an der Erpenbecker Straße besichtigt.

Erpenbeck machte deutlich, dass ohne Fördergelder der Bezirksregierung der Hof, der bei der Übernahme durch den heutigen Besitzer in keinem guten Zustand gewesen sei, wohl nicht seinen heutigen Stellenwert haben würde. Die Kassen seien seinerzeit leer gewesen. Dank der Hilfe der Bezirksregierung und guter Freunde sei es gelungen, traditionelle Landwirtschaft, den Verkauf von Spargel und Weihnachtsbäumen sowie einen Hofladen zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden.

In der guten Stube in Ladbergen – an der Alten Schulstraße – wartete Bürgermeister Udo Decker-König auf die Gäste. Gemeinsam mit Werner Wiegert, bei der Bezirksregierung Münster für den Bereich Dorfentwicklung zuständig, warfen er und Reinhard Klenke zunächst einen Blick auf alte Fotografien, die den Ortskern vor dem Umbau zeigten.

Der Verwaltungschef erinnerte daran, dass es 2006 erste Gespräche mit der Bezirksregierung Münster über eine mögliche Förderung der Umgestaltung des Ortskerns gegeben hatte. 2008 wurden vier Büros mit der Planung der Platzgestaltung beauftragt. Mit einem Kostenvolumen von rund 250 000 Euro wurde von September 2010 bis Februar 2011 der erste Bauabschnitt fertiggestellt. Der zweite (rund 200 000 Euro) schloss sich von Oktober 2011 bis Januar 2012 an. Der dritte und mit etwa 439 000 Euro teuerste Bauabschnitt folgte im November 2012. Insgesamt hat die Umgestaltung zirka 900 000 Euro gekostet bei einer 60-prozentigen Förderung der Nettobaukosten durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Beim Rundgang berichtete der Bürgermeister davon, dass in der ehemaligen Verwaltung der Dorfladen ansässig sei. Reinhard Klenke erinnerte sich daran, dort schon zu Gast gewesen zu sein. Auch den einstigen Standort der Pfarrkirche an der Alten Schulstraße – als Bodendenkmal unter Schutz gestellt – nahm der Gast in Augenschein.

Zum Abschluss, so Decker-König, wurde über die weitere Umgestaltung des Ortskerns gesprochen. Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag zur Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die Mühlen- und die Dorfstraße gestellt (WN berichteten).

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