Ökumenischer Gottesdienst in Ladbergen
Gemeinsam in das neue Jahr

ladbergen -

Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem anschließenden Neujahrsempfang haben die evangelische und katholische Kirchengemeinde das neue Kirchenjahr eingeleitet.

Sonntag, 03.12.2017, 19:12 Uhr

Gemeinsam feierten  Pastor Ingo Göldner und Hans-Michael Hürter (rechts) den Neujahrsgottesdienst im ökumenischen Rahmen.
Gemeinsam feierten  Pastor Ingo Göldner und Hans-Michael Hürter (rechts) den Neujahrsgottesdienst im ökumenischen Rahmen. Foto: Luca Pals

Advent, Advent ein Lichtlein brennt - seit gestern leuchtet die erste Kerze auf dem Kranz und läutete damit offiziell eine besondere Zeit des Jahres ein: die Adventszeit. Parallel dazu ist der erste Advent traditionell auch der Beginn des neuen Kirchenjahres in der katholischen sowie der evangelischen Kirche. Gemeinsam nahmen die Ladberger Kirchen dies zum Anlass und feierten den Neujahrsempfang im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Christopherus.

Ein neues Kirchenjahr sei auch immer wieder ein neuer Anfang, so die Pastoren Ingo Göldner und Hans-Michael Hürter und begrüßten damit besonders herzlich die Neuzugezogenen im Heidedorf. Diese waren persönlich eingeladen worden. Die Möglichkeit, sich mit den „alten“ Ladbergern auszutauschen, hatten sie beim anschließenden Kaffee-Trinken im Pfarrheim.

Zuvor aber hörten die Gottesdienst-Teilnehmer eine ungewöhnliche Predigt: Pastor Göldner lud die Kirchgänger ein, gemeinsam Worte zu finden, die mit dem Buchstaben A anfangen. „Diese können sie einfach reinrufen“, so der evangelische Pastor. Es dauerte nur einige Sekunden, da wurde dem Geistlichen aus der Gemeinde zugerufen. Advent, aus seiner lateinischen Herkunft ins deutsche übersetzt, ergab das nächste Wort – Ankunft.

„Es sind nun vier Wochen, in denen wir uns auf die Ankunft Gottes vorbereiten“, erklärte Göldner, sprach in diesem Rahmen auch von neuen Anfang und Aufbruch. Sein eigenes Wort war „Apokalypse“ – aus dem Griechischen übersetzt: etwas aufdecken. Jesus würde am Ende der Zeit kommen und die Geheimnisse aufdecken, die jetzige Zeit stehe im Zeichen von Warten und Geduld haben. Am Ende würde sich ein großes Bild ergeben.

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