Spiel- und Sportfest in der Grundschule
Kinder beweisen Mut und Können

Ladbergen -

Das Spiel- und Sportfest ist injedem Jahr ein Highlight für die Kinder der Grundschule Ladbergen. Das war auch diesmal nicht anders.

Dienstag, 06.03.2018, 20:03 Uhr

Ohne Eltern geht es nicht. Da sind sich Schulleiterin Dr. Ulrike Itze-Hels­per sowie Simone Ahlbrand , Andrea Mehliß und Maike Schwabe vom Vorbereitungs-Team einig. 15 Stationen, an denen quirlige Grundschüler zeigen, was sie so drauf haben, wollen beaufsichtigt sein. Da gilt es, Hilfestellung zu leisten und auch einmal zu trösten, wenn ein Mädchen oder Junge auf die Nase gefallen ist. Spaß haben alle dabei.

„Unser Spiel- und Sportfest ist das Highlight in jedem Jahr“, versichert Andrea Mehliß. Eines, bei dem Ideenreichtum gefordert ist. Den haben die Verantwortlichen auch diesmal bewiesen: Da gibt es zum Beispiel einen Biathlon-Kurs wie bei den Olympischen Winterspielen. Statt auf Skiern stehen die Kids auf Styropor-Streifen. Eine Bindung gibt es nicht. Da rutschen die kleinen Füße schon mal ab. Das gibt Strafpunkte. Die meisten meistern den Parcours aber geschickt.

Eine Gletscherspalte, ein Abgrund, der überwunden werden muss, Balancieren auf der Slackline, Springen auf eine Matte, die auf einem Rollwagen liegt: diese Aufgaben und mehr galt es für die Schüler zu bewältigen – und sie waren mit viel Elan bei der Sache. Klar, dass sie dabei auch etwas lernen sollen. „Kraft, Ausdauer, Balance, Geschick und auch Mut sind gefordert“, erklärt Andrea Mehliß. Darüber hinaus seien die Aufgaben so angelegt, dass sie auch von weniger geschickten Kindern bewältigt werden können.

„Es ist wichtig, dass auch diejenigen Mädchen und Jungen Erfolgserlebnisse haben, die vielleicht sportlich nicht so auf der Höhe sind“, sagt Ulrike Itze-Helsper. Dank des Engagements des Vorbereitungs-Teams und der Hilfe der Eltern (denen die Schulleiterin ausdrücklich Dank ausspricht) sei dies beim Spiel- und Sportfest gegeben.

Hatten zunächst die Erst- und Zweitklässler (sechs Klassen) ihren Spaß beim Bewältigen aller Stationen, so durften danach die älteren Schüler in den Ring. Für diese, so Andrea Mehliß, wurde der Schwierigkeitsgrad einiger Stationen leicht erhöht. Erklärter Favorit war allerdings bei allen Kindern das Trampolin. „Bei vielen steht so ein Gerät zu Hause im Garten“, so die Lehrerin. „Das Springen auf einem Profi-Trampolin, wie es unsere Schule besitzt, ist aber etwas ganz Anderes.“

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