Badegewässer Buddenkuhle
Seit 2009 die Note „ausgezeichnet“

Ladbergen -

Das Gütesiegel „ausgezeichnet“ für seine Qualitäten als Badegewässer führt die Buddenkuhle seit dem Jahr 2009. Eine Auszeichnung, mit der Gäste wie Campingplatz-Betreiber mehr als gut leben können.

Dienstag, 29.05.2018, 06:06 Uhr
Rund zehn Hektar Wasserfläche und ein Campingplatz mit 400 Plätzen: Das ist die Buddenkuhle in Ladbergen.
Rund zehn Hektar Wasserfläche und ein Campingplatz mit 400 Plätzen: Das ist die Buddenkuhle in Ladbergen. Foto: Daniela Allendorf

Man mag von Wiederholungen denken, was man will. Wenn es um die Wasserqualität geht, gerade bei Badeseen, ist Gästen wie Betreibern das Beste gerade gut genug. In der Beurteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz heißt das „ausgezeichnet“. Ein Gütesiegel, das der Buddenkuhle zum wiederholten Mal zugesprochen worden ist.

Wie sichert man die Qualität eines Badegewässers? „Wir tun das, was wir immer dafür tun“, lacht Kerstin Kärst im Gespräch mit den WN . Dann präzisiert sie: Der See sei so tief, bis zu 15 Meter, dass er deshalb nicht kippe. „Wir brauchen nur den Strand sauber halten“, sagt die Restaurant- und Service-Leiterin der Regenbogen-Campinganlage.

Besucherinfos

Badesee mit ausgezeichneter Badequalität, Schlauchboot-Verleih, Spielplatz, Kinderanimation, gesonderte Ferienangebote, täglich 8 bis 18 Uhr, mit Badeaufsicht, Erwachsene 3 Euro, Kinder (5-13 Jahre) 1,50 Euro. Zugang für Tagesbesucher über den Campingplatz.

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Rund zehn Hektar umfasst die Wasserfläche, die Durchschnittstiefe liegt bei sieben Metern, der Wasserspiegel schwankt im Jahresverlauf um etwa einen Meter. Zahlen, die von der Europäischen Union ermittelt worden sind. Ebenfalls im Zuge einer Qualitätsuntersuchung von Badegewässern. Und auch dort ist die Budden­kuhle „Wiederholungstäter“: Seit 2009 hängt ihr das Prädikat „ausgezeichnet“ an.

Nicht schlecht für ein Gewässer, das Ende der 1960er Jahre als Baggersee entstanden ist. „Erbe“ aus dieser Zeit ist der 75 Meter lange Sandstrand. Gemessen hat das die EU beziehungsweise das von ihr beauftragte Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt. Bei der Gelegenheit ist auch gleich ein Blick ins Wasser geworfen worden. Gut zwei Meter weit reicht der, so das amtliche Ergebnis.

Was für die Schwimmer schön ist, den Fischen aber vielleicht nicht so wichtig. Schließlich tummelt sich in dem im Jahresschnitt gut 18 Grad Celsius warmen Wasser eine ganze Reihe von Schuppenträgern. Der sprichwörtliche Hecht im Karpfenteich ist ebenso dabei wie Saiblinge, Rotaugen und Rotfedern. Denen gefällt es vielleicht nicht so gut, wenn die sommerliche Witterung anhält. Die Höchsttemperatur des Wassers lag vor zwei Jahren bei 24,7 Grad Celsius. Vielleicht wackelt dieser Rekord. Die Fische werden sich dann wohl in die Tiefe verziehen.

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