Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft in Ultimate Frisbee
Spaß beim Spiel mit der Scheibe

Ladbergen -

Wo sonst das Runde in das Eckige geschossen wird – sprich: der Fußball ins Tor – stand am Wochenende ein anderes Sportgerät im Mittelpunkt: die Frisbee-Scheibe. Für viele vermutlich eher ein Gerät, das im Urlaub am Strand oder im heimischen Garten für Abwechslung sorgt. Für eine große Gruppe junger Erwachsener jedoch ein Sport mit Regelwerk und Herausforderungen, der mittlerweile bundesweit ausgeübt wird und immer mehr Anhänger findet.

Sonntag, 17.06.2018, 23:00 Uhr

Flugeinlage. Über 20 Mannschaften im Ultimate Frisbee spielten am Wochenende um die Platzierungen für die Deutschen Meisterschaften.
Flugeinlage. Über 20 Mannschaften im Ultimate Frisbee spielten am Wochenende um die Platzierungen für die Deutschen Meisterschaften. Foto: Anne Reinker

Die Vorrunde für die Deutschen Meisterschaften im Ultimate Frisbee fand am Wochenende auf der Anlage „Zur Königsbrücke“ statt, Ausrichter war der Deutsche Frisbee-Sport-Verband.

„Tatsächlich ist dieser Platz hier im Umkreis von Münster der einzige mit drei zusammengehörenden Feldern“, freute sich Veranstalter Nils Ostertag, der im Verein Münster 08 aktiv ist. Zudem sei die Fläche durch die Möglichkeit, dort gleichzeitig Zelte für die Übernachtung aufzuschlagen, geradezu ideal.

Demzufolge verwunderte es nicht, dass eine gute Stimmung auf den Plätzen herrschte. Ein Aspekt dafür dürfte auch die Fairness sein, die bei jedem Spiel zweier Teams ein wichtiger Bestandteil ist. Das war auch ein Grund mit für Elena Schwarz und Katja Imdahl , sich diesem Sport zu widmen.

„Frisbee basiert auf dem Spirit of the game“, beschrieb Elena Schwarz das Besondere an dieser Disziplin. „Probleme beim Spiel klärt man eigenverantwortlich und unter sich“, erklärte Katja Imdahl. Dazu kann auch eine Auszeit während der Spielzeit genommen werden. Dadurch, dass es keine Schiedsrichter gebe, müsse man sich auch nicht mit technischen Fouls ausein­ander setzen. Als weiteren Pluspunkt werteten die beiden Spielerinnen aus Münster auch die gute Gemeinschaft, die sich über die eigene Mannschaft hinaus bildet.

„Man ist schnell drin“, meinte Elena Schwarz weiter. „Wenn man gut werfen und gut laufen kann, ist man schon dabei“, warb sie für den Ultimate Frisbee-Sport. „Es sind schnell Erfolge zu verspüren.“ Es ist ein laufintensives Spiel mit dem Ziel, die Scheibe in die gegnerische Endzone zu befördern und durch Fangen Punkte zu erzielen. Trotz des Ehrgeizes, den die Spieler bei Wettkämpfen entwickelten, versicherte Elena Schwarz, verlören sie nicht den Spaß an diesem Sport.

Der war bei den Durchgängen für die Deutsche Meisterschaft unverkennbar. Die Mitglieder der insgesamt 24 Teams, 16 davon in der ersten Liga, acht Mannschaften in der zweiten Liga Nord, bildeten nicht ebenso viele Gruppen, sondern eine große Gemeinschaft.

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