Grundschul-Fest: Rhythmus reißt auch Gäste mit
Märchenhafte Reise nach Afrika

Ladbergen -

Afrika: 55 Länder, eine Fläche von rund 30 Millionen Quadratkilometern, gut 1,1 Milliarden Menschen. Wie sollte das in die Gemeinschaftsgrundschule Ladbergen passen? „Geht nicht“, werden wohl die meisten Menschen sagen. „Geht doch!“, könnten die Grundschüler dagegenhalten. Zumindest in Facetten. Das wurde im Rahmen des Schulfestes deutlich.

Freitag, 06.07.2018, 23:30 Uhr

Eine Woche lang hatten die Mädchen und Jungen sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auf das große Schulfest vorbereitet. Am Freitag hatten alle ihren Spaß nicht nur bei der Show in der Turnhalle. Sogar die Besucher machten mit beim Märchenspiel.
Eine Woche lang hatten die Mädchen und Jungen sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auf das große Schulfest vorbereitet. Am Freitag hatten alle ihren Spaß nicht nur bei der Show in der Turnhalle. Sogar die Besucher machten mit beim Märchenspiel. Foto: Sigmar Teuber

Lange hatten sich Kinder und Lehrerinnen auf das große Ereignis vorbereitet: Mit einer Projektwoche unter dem Motto „Trommelzauber“ (WN berichteten). Doch die Aufführung des Mitmach-Märchens „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ in der Turnhalle war längst nicht alles, auf das sich die Schüler einstimmten. In den Klassen gab es viele Aktionen vorzubereiten.

Um das Mitmach-Märchen auf die Bühne bringen zu können, mussten die jungen Akteure passende Kostüme schneidern. Mit Hilfe von Müllsäcken, Schere, Papier, bunten Stiften und Klebstoff verwandelten sie sich in Bäume, Krokodile, Muscheln und mehr.

Wie und was spielen Kinder in Afrika? Diese Frage stellten sich die Ladberger Mädchen und Jungen in einigen Klassen. Dass keine elektronischen Helfer nötig sind, um Spaß zu haben, lernten sie dabei schnell – und zeigten es den Gästen beim Schulfest, die ebenfalls ihr Vergnügen an einfachen, aus Holz gemachten Spielen fanden.

Ein Bewegungsparcours, Bastelstuben, in denen afrikanische Mandalas und Armbänder entstanden, eine Button-Maschine: das und mehr sorgte dafür, dass unter den vielen Gästen keine Langeweile aufkam. Im Rahmen einer Ausstellung konnte sich, wer wollte, über ein Hilfsprojekt in Otjiwarongo/Namibia informieren, welches von der Grundschule unterstützt wird. Der Dorfladen war mit einem Fair-Trade-Stand vertreten.

Dr. Ulrike Itze-Helsper zog ein positives Fazit: „So müsste Schule immer sein“. Sie ist sich sicher, dass die positiven Schwingungen auch im Unterricht noch lange nachwirken.

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