Wärmegutschein für Ladbergen
Wärmenetz Weg in die Zukunft?

Ladbergen/Kreis Steinfurt -

Kann die Wärme für verschiedene Gebäude in einem Blockheizkraftwerk erzeugt werden? Ist das ökologisch und ökonomisch vernünftig? Diese und weitere „Wärme-Fragen“ werden jetzt für Ladbergen untersucht. Auslöser dazu war ein Gutschein.

Montag, 17.09.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.09.2018, 18:00 Uhr
Freuen sich über den „Wärmegutschein“ der Euregio: Christian Rapien (WESt), Alexandra Kattmann (Klimaschutzmanagerin der Gemeinde), Bürgermeister Udo Decker-König, Bastian Hoffmann und Christoph Runden (Ingenieur Netzwerk Energie, Bad Iburg).
Freuen sich über den „Wärmegutschein“ der Euregio: Christian Rapien (WESt), Alexandra Kattmann (Klimaschutzmanagerin der Gemeinde), Bürgermeister Udo Decker-König, Bastian Hoffmann und Christoph Runden (Ingenieur Netzwerk Energie, Bad Iburg). Foto: Kreis Steinfurt

Die Gemeinde Ladbergen und die Stadtwerke Lengerich wollen mehr über die künftige Wärmeversorgung wissen und sind gespannt auf die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Studie für ein innovatives Wärmekonzept. Möglich macht diese Studie eine Förderung durch das Interreg-Projekt „Wärme in der Euregio – fokussieren und modernisieren“ in Höhe von 10 829 Euro. Christian Rapien von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Steinfurt (WESt) hat den „Wärmegutschein“ jetzt in Ladbergen überreicht.

 „Wir als Partner in dem Interreg-Projekt freuen uns darüber, dass eine Kommune im Kreis Steinfurt gefördert wird“, sagt Christian Rapien. Die WESt und auch die Fachhochschule Münster setzen gemeinsam mit weiteren Partnern das Projekt um. Ziel sei es, eine klimafreundliche und nachhaltige Wärmeversorgung in der Euregio zu ermöglichen, heißt es in einem Bericht.

In Ladbergen steht der Dorfkern mit seinem „Hotspot“ im Fokus, erläutert Bürgermeister Udo Decker-König: „Hotspot bedeutet, dass in einem bestimmten Gebiet der Wärmebedarf aller Gebäude zusammen besonders hoch ist – eine gute Ausgangslage für eine gemeinsame Wärmeversorgung. Es bietet sich an, die Gebäude durch zusammenhängende Wärmeleitungen miteinander zu verbinden und die Wärme zentral zu erzeugen, zum Beispiel durch ein Blockheizkraftwerk.“

 Die Studie soll Einblick in die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten solch einer Wärmeversorgung geben. Sie soll zeigen, wie eine künftige Wärmeversorgung aussehen kann, was für Energieträger in Betracht kommen, welche Potenziale es für ein Wärmenetz gibt und auch wie ein profitables Wärmegeschäftsmodell für Ladbergen aussehen kann. Diese und andere Fragen soll das Ingenieurbüro IngenieurNetzwerk Energie aus Bad Iburg klären.

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