Bagger ausprobieren an der Buddenkuhle
Eine „Baustelle“ mit Spaßfaktor

Ladbergen -

„Betreten der Baustelle nur für Kinder – Erwachsene ohne Begleitung von Kindern haben keinen Zutritt“. Wer am Samstag an Schildern mit dieser Aufschrift vorbeilief, traute seinen Augen nicht. Doch spielten einem die Sinne keinen Streich. Auf dieser „Baustelle“ haben unzweifelhaft die Kinder das Sagen.

Montag, 01.10.2018, 15:38 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 06:20 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 15:38 Uhr
Hochkonzentriert ist dieser Nachwuchs-Baggerfahrer dabei, die verschienenen Hebel und deren Funktionen zu erkunden.
Hochkonzentriert ist dieser Nachwuchs-Baggerfahrer dabei, die verschienenen Hebel und deren Funktionen zu erkunden. Foto: Simon Döbberthin

Organisiert von Robert Kärst , dem Chef der Regenbogen Ferienanlage, und mit zur Verfügung gestellten Baggern des „Miet Mich Service“, ging es an der Buddenkuhle „auf den Bau“. Als Familien-Event konnten Klein und Groß selbst ein solches Baustellenfahrzeug bedienen.

Ein bisschen Lampenfieber ist dabei, wenn man auf dem aufgeschütteten Mutterbodenhügel zum ersten Mal in den Bagger steigt. Um einen herum bilden sich Gruppen von Schaulustigen, die gerne den Bagger in Aktion sehen wollen, und du sitzt am Steuer und sollst es ihnen beweisen. Links und rechts von deinem Sitz befinden sich Steuerknüppel, von deren Funktion du keinen blassen Schimmer hast.

Nach einer kurzen Einführung geht es auch schon los. Ein kräftiger Ruck geht durch das Fahrzeug und die Schaufel rauscht nach oben. „Das Feingefühl kommt mit der Zeit“, ermutigt dich der „Baggerprofi“, der dir zur Sicherheit über die Schulter schaut. Langsam aber zielsicher setzt man die Schaufel zum Graben an. Es wackelt einmal kräftig, als man in den Boden sticht. Nichtsdestotrotz hebt man die aufgehäufte Erde an, um sie abzutragen.

Mit dem linken Joystick dreht man die Fahrerkabine um die eigene Achse und kippt die Schaufel aus. Nun das Ganze von vorn. Mit viel Glück stößt man neben Unmengen an Erde auf große Steine, die in dem Hügel vergraben liegen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um „unerwünschten Beifang“, sondern im Gegenteil. Wer die Brocken auf der Schüppe hat, der darf sich als Belohnung ein Eis als Gewinn am Kiosk abholen.

Bagger-Kursus an der Buddenkuhle

1/10
  • Bitte einsteigen zum Baggerkursus.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Hebel, Schalter, Knöpfe – das Bedienen eines Baggers will gelernt sein.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Ungewohntes Gefühl: Im Bagger auf einem Erdhaufen.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Weg damit? Zu früh ausgekippt!

    Foto: Simon Döbberthin
  • Diese Hinweisschild gehört natürlich dazu.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Hochkonzentriert ist dieser Nachwuchs-Baggerfahrer bei der Arbeit.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Ein hilfreicher Griff und die Schaufel reckt sich nach vorne.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Das Wortspiel sei erlaubt: Baggern am Baggersee.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Der Sand an der Buddenkuhle – ein ideales Übungsgelände.

    Foto: Simon Döbberthin
  • Das Ziel aller Teilnehmer: Der „Baggerführerschein“.

    Foto: Simon Döbberthin

Für alle Teilnehmer gab es nach dem Event den Baggerführerschein als Urkunde mit nach Hause. Bei ganztägig milden Temperaturen und bestem Herbstwetter wurde es dennoch gen Abend frisch. Wärme spendete das Lagerfeuer, an dem die Kinder stilecht Stockbrot backten. Den Abschluss eines gelungenen Samstags bildete eine Fackelwanderung an der Buddenkuhle. Ein vergleichbares Event soll es in den kommenden Jahren erneut geben, so Robert Kärst.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6088660?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Italien-Rückkehrer in Deutschland mit Coronavirus infiziert
Eine elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus (SARS-CoV-2, orange), das aus der Oberfläche von im Labor kultivierten Zellen (grau) austritt.
Nachrichten-Ticker