Druck: Schröerlücke bei „Gmund Award“
Knapp am Preis vorbeigeschrammt

Ladbergen -

Der „Gmund Award“ ist Europas größter Design-Award. Eine Jury aus Experten der Papier- und Druckindustrie, druck- und papieraffinen Designern, Papier- und Drucktechnikern sowie einem Gmunder Vertriebs- und Marketingteam bewertet dabei unter anderem nach den Kriterien Realisierung und Erfolg am Markt, Qualität von Druck und Verarbeitung sowie Kreativität, Innovation und Design. Unter den Bewerbern war diesmal laut einer Pressemitteilung des Unternehmens auch die Druck: Schröerlücke GmbH aus Ladbergen. Gewonnen habe man zwar nicht, es sei aber „ein großer Gewinn“ für den Betrieb gewesen.

Dienstag, 20.11.2018, 04:00 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 17:36 Uhr
Im Rahmen des „Gmund Award“ wurden die Arbeiten zahlreicher Unternehmen prämiert. Der Betrieb Druck: Schröerlücke war unter den Finalisten. Im Bild Silke Langetepe und Eckart Stork (hinten, von links).
Im Rahmen des „Gmund Award“ wurden die Arbeiten zahlreicher Unternehmen prämiert. Der Betrieb Druck: Schröerlücke war unter den Finalisten. Im Bild Silke Langetepe und Eckart Stork (hinten, von links). Foto: Druck: Schröerlücke

In Zusammenarbeit mit dem Atelier „Leo La Douce“, ein Design-Label mit dem Schwerpunkt Illustration und Papeterie aus Tecklenburg hatte Druck: Schröerlücke für die Kategorie „Private“ ein Workbook eingereicht. Bei dem Exponat handelt es sich nach Auskunft der Verantwortlichen um einen auf edlem Naturpapier gedruckten Terminkalender mit einer kupferfarbenen Heißfolienprägung und einer handgebundenen offenen Fadenheftung am Rücken.

Nach wenigen Wochen, heißt es weiter, habe der Betrieb die Rückmeldung erhalten: „Sie sind nominiert“. Das sei unter dem Motto „Nominiert sind bestimmt viele“ zunächst einmal „nichts Besonderes“ gewesen. Später sei jedoch die Nachricht eingegangen: „Sie sind im Finale. Wir laden Sie zur Preisverleihung nach Gmund am Tegernsee ein“.

Im Haus des Gastgebers, der Büttenpapierfabrik Gmund GmbH & Co. KG, angekommen, sei den Beteiligten schnell klar geworden, dass sie sich auf einer international besetzten Veranstaltung befanden, schreibt Schröerlücke, und weiter: „Die Eröffnungsrede des Inhabers Florian Kohler legte die Zahlen offen: 1300 Einsendungen aus 28 Nationen, 330 Nominierte und lediglich fünf Finalisten in jeder der sechs Kategorien. Wir waren einer davon.“

Alle Produkte der Firmen im Finale wurden präsentiert, die Unternehmen kurz vorgestellt. Dann ertönte der Satz, auf den die 500 Gäste des Abends gespannt gewartet hatten: „And the Gmund Award 2018 goes to …“. Man habe sich gefühlt „wie bei einer Oscar-Verleihung“. Gewonnen habe das Ladberger Unternehmen Druck: Schröerlücke zwar nicht, „aber der internationale Austausch mit Druckereien, Agenturen und Künstlern war für uns sehr wertvoll. Wir kamen mit vielen Inspirationen und neuen Ideen nach Hause. Wir sind fest verwurzelte Westfalen. Aber neugierig genug, um immer wieder über den Tellerrand zu schauen“, so Eckart Stork, der Geschäftsführer des Untenehmens.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6202872?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Entscheidung fällt heute: Münster im Kreis der „Elite-Unis“?
Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Nachrichten-Ticker