Wegezeichner trotzen trübem Totensonntags-Wetter
Auch der Landrat wandert mit

Ladbergen -

Es sei das passende Totensonntags-Wetter, so Udo Decker-König schmunzelnd. Regnerisch, grau und kalt. „Ideales Wanderwetter“, so der Bürgermeister scherzhaft. Er hatte gut lachen. Im Gegensatz zu Landrat Dr. Klaus Effing stand ihm nämlich nicht der Sinn danach, die Wegezeichner des Westfälischen Heimatbundes, die sich gestern im Ladberger Heimatmuseum getroffen hatten, auf einer rund acht Kilometer weiten Wanderung zu begleiten.

Sonntag, 25.11.2018, 23:00 Uhr
Wegezeichner trotzen trübem Totensonntags-Wetter: Auch der Landrat wandert mit
Foto: Sigmar Teuber

Es sei das passende Totensonntags-Wetter, so Udo Decker-König schmunzelnd. Regnerisch, grau und kalt. „Ideales Wanderwetter“, so der Bürgermeister scherzhaft. Er hatte gut lachen. Im Gegensatz zu Landrat Dr. Klaus Effing stand ihm nämlich nicht der Sinn danach, die Wegezeichner des Westfälischen Heimatbundes , die sich gestern im Ladberger Heimatmuseum getroffen hatten, auf einer rund acht Kilometer weiten Wanderung zu begleiten. Er durfte sich nach einigen Grußworten in der heimelig warmen Stube zur Arbeit in sein Büro in der Verwaltung zurückziehen.

In jedem Jahr am Totensonntag, berichtet Ulrike Steinkrüger, Fachbereichsleiterin Wandern beim Westfälischen Heimatbund, findet an einem besonderen Ort im Münsterland eine Zusammenkunft der Wegezeichner statt. Im Heimatmuseum wurden sie begrüßt von Heinz Lagemann, der den Gästen einen kurzen Überblick über die Geschichte des Heimatvereins gab.

Udo Decker-König, der rund 700 Meter entfernt vom Heimatmuseum wohnt, hieß die Besucher „In der Nachbarschaft“ willkommen und erinnerte daran, dass er einige von ihnen bereits bei einem Besuch der Heimatministerin Ina Scharrenbach in Ladbergen kennengelernt hatte. Der habe das Ambiente auf dem Hof Jasper-Hildebrand „außerordentlich gut gefallen“, sagte er und lobte den Heimatverein, der „keine Nachwuchsprobleme“ habe.

Landrat Klaus Effing betonte, dass die Arbeit der Wegezeichner ausgesprochen wichtig sei, die etwa 3000 Kilometer Wanderwege ehrenamtlich betreuten. Er wies zugleich auf die Teutoschleifen hin, die viele Wandere anzögen und ein Beweis dafür seien, dass die Bewegung in der Natur zunehmend bei den Menschen ankäme. Er selbst habe große Freude am Wandern und nutze gern die Gelegenheit, die Gäste auf den etwa acht Kilometern im Ladberger Raum zu begleiten.

Die Wegezeichner, so Ulrike Steinkrüger, sorgen in jedem Jahr dafür, dass die Hauptwanderwege (sie sind mit einem X gekennzeichnet) und die Bezirkswanderwege (eine Raute) für Touristen und einheimische Wanderer in Ordnung gehalten werden. Sie erinnerte daran, dass im fast abgelaufenen Jahr etliche Projekte durchgeführt worden seien. Unter anderem habe man den Westfälischen-Frieden-Weg (X 1648) „aufgepäppelt“, um ihn „wieder mehr ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen“. Sie dankte den Ehrenamtlichen, die „selbst bei Gluthitze im Sommer“ ihre Arbeit verrichtet hätten.

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