Grundschule bittet um Erweiterung schon 2019
Speiseraum platzt aus den Nähten

Ladbergen -

Die Verantwortlichen der Grundschule müssen sich um die Existenz der Einrichtung offenbar keine Sorgen machen. Die Nachfrage ist groß. Aktuell, so Leiterin Dr. Ulrike Itze-Helsper, ist die durchschnittliche Anmeldezahl von 70 Kindern längst überschritten. Zurzeit besuchen 82 Mädchen und Jungen den Offenen Ganztag. Da wird es insbesondere im Speiseraum schon einmal eng.

Dienstag, 27.11.2018, 23:00 Uhr
Baugerüste sind zurzeit an der Grundschule Ladbergen keine Seltenheit. Die Einrichtung wird grundlegend renoviert und umgebaut. Die Schulleitung wünscht sich eine Erweiterung des Speiseraumes der Offenen Ganztagsschule statt im Jahr 2020 schon 2019.
Baugerüste sind zurzeit an der Grundschule Ladbergen keine Seltenheit. Die Einrichtung wird grundlegend renoviert und umgebaut. Die Schulleitung wünscht sich eine Erweiterung des Speiseraumes der Offenen Ganztagsschule statt im Jahr 2020 schon 2019. Foto: Luca Pals

Die Verantwortlichen der Grundschule müssen sich um die Existenz der Einrichtung offenbar keine Sorgen machen. Die Nachfrage ist groß. Aktuell, so Leiterin Dr. Ulrike Itze-Helsper , ist die durchschnittliche Anmeldezahl von 70 Kindern längst überschritten. Zurzeit besuchen 82 Mädchen und Jungen den Offenen Ganztag. Da wird es insbesondere im Speiseraum schon einmal eng. Darum haben Itze-Helsper und die Koordinatorin der Offenen Ganztagsschule Katrin Austermann-Busch den Antrag an Rat und Verwaltung gestellt, eine für 2020 vorgesehene Erweiterung des Speiseraum auf 2019 vorzuziehen. „An vielen Tagen ist der Speiseraum zu den Essenszeiten übervoll und ein Essen in ruhiger, entspannter Atmosphäre nicht möglich“, präzisieren sie.

Der Vorsitzende des Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschusses, Thomas Kötterheinrich (SPD), zeigte im Verlauf der jüngsten Sitzung dieses Gremiums Verständnis für die Sorgen der Schulleitung. „Wenn die Kinder aus dem Unterricht kommen, sind sie aufgedreht und wollen sich auspowern. Da ist wohl kaum Ruhe im Speiseraum. Dazu kommt, dass die Schule 2019 vermutlich dreizügig wird. 83 Kinder sind vielleicht nicht das Ende der Fahnenstange“, so Kötterheinrich. Die Sozialdemokraten würden für eine Erweiterung des Speiseraums 2019 stimmen.

Aktuell, so Ulrike Itze-Hels­per in ihrem Antrag, gebe es in der Offenen Ganztagsschule zwei Essenszeiten. Da die meisten Kinder um 15 Uhr abgeholt würden und neben dem Essen noch ihre Hausaufgaben machen müssten, sei die Einrichtung einer dritten Essenszeit organisatorisch nicht möglich. „In jeder Essenszeit sitzen durchschnittlich 40 bis 45 Kinder im Speiseraum, je nach Stundenplan manchmal auch bis zu 58 Kinder. Geeignet ist der Raum für etwa 30 Schüler.“

Als Lösung des Problems, so die Schulleiterin weiter, werde eine bereits im September vorgestellte Variante angesehen: die Erweiterung des vorhandenen Raumes durch einen Ausbau um etwa 36 Quadratmeter. Auf diese Weise könne genügend Raum geschaffen werden, dass die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt werden und in ruhiger Atmosphäre essen könnten. „Das senkt auch den Lärmpegel“, so Katrin Austermann-Busch.

Wie Bürgermeister Udo Decker-König erklärte, ist es möglich, im Haushalt für 2020 vorgesehene Ausgaben in Höhe von 100 000 bis 120 000 Euro für die Erweiterung des Grundschul-Speiseraumes auf 2019 vorzuziehen. Eine endgültige Entscheidung wollten die Mitglieder des Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschusses allerdings nicht treffen. Sie verwiesen die Beschlussfassung an den Rat. Der tagt am Donnerstag, 13. Dezember, ab 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

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