Strukturell ausgeglichener Haushalt schafft Gestaltungsspielraum
Gemeinde will kräftig investieren

Ladbergen -

„Ziel erreicht“, freut sich Günter Haarlammert (CDU) mit Blick auf den Haushalt 2019. „Der erste strukturell ausgeglichene Haushaltsplan seit zehn Jahren“ sei vom Kämmerer vorgelegt worden. Jörg Berlemann (Bündnis 90/die Grünen) schlägt in die gleiche Kerbe. Er weist auf ein Jahresergebnis von „satten“ 114 343 Euro hin, welches der Gemeinde einen großen Gestaltungsspielraum verschaffe. Wie die beiden genannten Ratsmitglieder loben auch die Vertreter der übrigen Fraktionen am Donnerstagabend im Verlauf der letzten Ratssitzung des Jahres die Arbeit von Bürgermeister und Verwaltung.

Freitag, 14.12.2018, 19:00 Uhr
Strukturell ausgeglichener Haushalt schafft Gestaltungsspielraum: Gemeinde will kräftig investieren
Foto: Colourbox

Udo Decker-König stoppt die Zeit: Eine Stunde und 16 Minuten dauert es, bis die Fraktionsvorsitzenden Günter Haarlammert , Thomas Kötterheinrich ( SPD ), Jens Tiemann ( FDP ) und Jörg Berlemann ihre Haushaltsreden verlesen haben. Zu kritisieren haben sie dabei – anders als in den Vorjahren – recht wenig. Schließlich soll in den kommenden Monaten kräftig investiert werden. Die Sanierung der Grundschule, Maßnahmen zur Umsetzung des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK), Straßenbau, die Erweiterung der Spielarena 12+, Sonnenschutz für die Rathausfenster: Das und mehr schlägt mit mehr als zwei Millionen Euro zu Buche. Dazu kommen Investitionen in den Klimaschutz und der Eigenanteil der Gemeinde beim Glasfaserausbau mit mehr als 500 000 Euro und ein neues Feuerwehrfahrzeug für 360 000 Euro. „Das sind Summen, da kann einem schon schwindelig werden“, sagt Jörg Berlemann. Doch der Rat steht geschlossen hinter diesen Ausgaben.

Also „Friede, Freude, Eierkuchen“? Günter Haarlammert mahnt zur Besonnenheit. Es werde auch in Zukunft „wichtig und richtig“ sein, Investitionen weitgehend dort zu tätigen, wo Zuweisungen oder Beiträge den Ausgaben gegenübergestellt werden könnten, sagt der Christdemokrat.

Neben den vorgesehenen Investitionen im Ort nimmt Thomas Kötterheinrich das Rathaus und dort unter anderem eine vorgesehene Einstellung von zwei Auszubildenden in den Blick. Die sei „eine Investition in die Zukunft der Verwaltung“, lobt er. Qualifizierte Mitarbeiter seien für den Erfolg einer Verwaltung unerlässlich und eine Aufstockung des Stellenplanes deshalb sinnvoll.

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