Elke Wessalofski übernimmt samstags und sonntags das Café im Dorfladen
Das Wochenende ist gerettet

LAdbergen -

Kaffee und Kuchen? Am Wochenende? Im Ladberger Ortskern? Sieht im Moment noch ganz schlecht aus. „Wie haben hier ja nix mehr“, sagt Ingo Kielmann von der Ortsmarketing-Initiative „Nu män tou“. Damit hat er fast recht, aber eben nur fast. Und das weiß er auch.

Montag, 14.01.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 09:30 Uhr
Hans-Jürgen Mäscher, Elke Wessalofski und Ingo Kielmann (von links) sind der festen Überzeugung, dass die erweiterten Öffnungszeiten des Cafés am Afrouper (kleines Bild) Ladbergen attraktiver machen.
Hans-Jürgen Mäscher, Elke Wessalofski und Ingo Kielmann (von links) sind der festen Überzeugung, dass die erweiterten Öffnungszeiten des Cafés am Afrouper (kleines Bild) Ladbergen attraktiver machen. Foto: Michael Schwakenberg

Denn da ist ja noch das Café am Afrouper im Dorfladen, den Kielmann und seine Mitstreiter werktags ehrenamtlich betreiben. Aber eben nur werktags. Und genau das wird sich bald ändern. Elke Wessalofski wird künftig die Lücke zwischen Freitag und Montag schließen. Soll heißen: Ab Februar hat das Café am Afrouper auch am Wochenende geöffnet, immer von 13.30 bis 17.30 Uhr.

„Elke kennt jeder im Dorf – und ihre Kuchen auch“, schwärmt Kielmann noch heute von den Zeiten, als Elke Wessalofski in Möllers Hof die Ladberger und ihre Gäste mit selbst gebackenen Köstlichkeiten versorgte.

Das ist zwar schon einige Jahre her, präsent war die Gastronomin dennoch weiterhin. Denn sie ist es, die quasi als Speerspitze der „Sonderkommission (SK) Lecker“ den Dorfladen regelmäßig mit Marmeladen und anderen selbst gemachten Spezialitäten versorgt.

Dass der Ortsmarketing-Verein nun jemanden aus seinen eigenen Reihen fürs Wochenende gefunden hat, freut Kielmann um so mehr. „Ehrenamtlich wäre das für uns nicht zu leisten“, weiß der Pensionär ganz genau, dass man die Bereitschaft zum Ehrenamt nicht überstrapazieren darf.

Deshalb wird Elke Wessalofski, die unter der Woche eine Teilzeitstelle im Offenen Ganztag der Grundschule hat und zudem dem 40-köpfigen Dorfladen-Team angehört, am Wochenende das Café am Afrou­per ganz offiziell pachten und in Eigenregie betreiben. Ein Konstrukt, bei dem auch die Gemeinde als Eigentümer des Gebäudes mitspielt, und – da sind sich alle einig – bei dem es nur Gewinner geben kann.

Allen voran all jene, die sich am Wochenende mal gemütlich im Dorf hinsetzen wollen, seien es Einheimische, Touristen oder zum Beispiel Altenheim-Bewohner mit ihren Angehörigen. Ihnen möchte Wessalofski „Kuchen, Torten, Schnittchen, Kaffee und alles, was dazu gehört“ anbieten. Und, das ist ihr und Kielmann ganz wichtig: Wie im Dorfladen sollen nur Produkte mit dem Fairtrade-Siegel zum Einsatz kommen. Start ist am Samstag, 2. Februar, um 13.30 Uhr.

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