Nosta-Gruppe stellt Erweiterungspläne vor
Logistik auf 24 000 Quadratmetern

Ladbergen -

„Wir platzen aus allen Nähten“, macht Nicolas Gallenkamp deutlich, dass der Druck enorm ist. Der geschäftsführende Gesellschafter der Nosta-Gruppe hat jetzt gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Führungsriege des Unternehmens die Konzeption vorgestellt, wie man das Problem lösen will: Ein Erweiterungsbau für das Logistikzentrum soll her, die Planungen dafür seien bereits abgeschlossen.

Donnerstag, 17.01.2019, 18:46 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 16:42 Uhr
Die Animation (oben) zeigt die neue Halle (helles Dach), die an die bereits bestehende Halle angebaut wird. Bei der Informationsveranstaltung hieß Bürgermeister Udo Decker-König Marcus Thoben, Mark Olyschläger, Nicolas Gallenkamp und Andreas Wolke-Hanenkamp (von links) von der Nosta-Gruppe willkommen.
Die Animation (oben) zeigt die neue Halle (helles Dach), die an die bereits bestehende Halle angebaut wird. Bei der Informationsveranstaltung hieß Bürgermeister Udo Decker-König Marcus Thoben, Mark Olyschläger, Nicolas Gallenkamp und Andreas Wolke-Hanenkamp (von links) von der Nosta-Gruppe willkommen. Foto: rei

Bei einer Informationsveranstaltung bot das Unternehmen den Anliegern sowie den Mitgliedern des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses im Rathaus dennoch die Möglichkeit, noch einmal Ideen oder Einwände zu äußern.

Udo Decker-König lobte dieses Entgegenkommen: „Das ist nicht selbstverständlich“, meinte der Bürgermeister. „Für Ladbergen ist es eine wichtige Sache“, stellte er zudem die Bedeutung des Logistik-Unternehmens für die Gemeinde heraus.

Eine Zeitreise zurück bis zur alten Teppichfabrik an der Lengericher Straße unternahm Mark Olyschläger, technischer Leiter am örtlichen Nosta-Standort. Seit 1997 ist das Unternehmen mit einer Lagerimmobilie im Heidedorf präsent, vor fünf Jahren wurde diese erweitert. Im Januar 2016 erfolgte dann der Anbau eines Bürotrakts. „Wir sind an unsere Grenzen gestoßen“, erklärte Olyschläger.

Der Blick auf das neueste Projekt offenbart, was die Nosta-Gruppe künftig vorhat. So soll die Logistik auf insgesamt 24 000 Quadratmeter erweitert werden und dort künftig auch die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen und Gefahrgütern möglich sein. Zudem sieht ein neues Sicherheitskonzept vor, dass auch hochwertige Produkte gelagert werden können. Zügig, nämlich innerhalb der nächsten sechs Monate, wollen die Verantwortlichen das Vorhaben umsetzen. „Für den Standort hier sind die Möglichkeiten dann ausgeschöpft“, räumte Nicolas Gallenkamp ein. Während der Bauphase läuft der Verkehr über die Industriestraße.

Eine Folge der Expansion ist der Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern. „Wir rechnen mit einem starken Anstieg des Personals“, erläuterte Gallenkamp auf Anfrage aus dem Publikum. Er sagte zu, dass eine Abbiegespur gebaut und ein Grünstreifens angelegt wird. „Die Kosten dafür trägt die Firma Nosta “, fügte Decker-König hinzu. In Spitzenzeiten werden bis zu 65 Laster täglich auf das Unternehmensgelände rollen, im Durchschnitt wird eine Anzahl von etwa 40 Fahrzeugen erwartet.

Zum Thema Gefahrgut sagte Nicolas Gallenkamp auf Nachfrage: „Es bleibt erst einmal in einer nicht Gefahrgut führenden Kundenstruktur.“ Ankermieter für Waren aus dem Garten- und Haushaltsbereich gibt es bereits.

Nach der Fertigstellung sollen sich interessierte Bürger bei einem Tag der offe nen Tür ein Bild von dem Un- ternehmen machen können.

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