40 Jahre Seniorentreff
Geburtstagsparty in fröhlicher Runde

Ladbergen -

Es wurde eine fröhliche Feier aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Seniorentreffs. Erinnerungen wurden geweckt, Anekdoten erzählt, Kaffee und Kuchen genossen, es wurde gesungen und gelacht.

Donnerstag, 14.03.2019, 06:23 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 18:08 Uhr
Über Blumen vom Bürgermeister freuten sich Mechthild Teigeler, Hildegard Mayer, Hannelore Seidel und Ilse Nowak (von links).
Über Blumen vom Bürgermeister freuten sich Mechthild Teigeler, Hildegard Mayer, Hannelore Seidel und Ilse Nowak (von links). Foto: Anne Reinker

„So ein Tag, so wunderschön wie heute“, sang der Singkreis des Seniorentreffs und brachte damit das passende Ständchen. Denn einen ganz besonderen Tag zum feiern gab es bei Buddemeier: der 40. Geburtstag des Seniorentreffs stand an und wurde von vielen Besuchern, Rednern und Verantwortlichen gebührend begangen. Schon am Eingang wehten Luftballons mit der Ehrenzahl, die über 70 Gäste begrüßten. Leiterin Mechthild Teigeler hieß die Senioren willkommen. Wie es sich bei einer Geburtstagsfeier gehört, gab es Kaffee und Kuchen.

Die Chronik der Gemeinschaft ( WN berichtete) wurde im Lauf des Nachmittags gleich auf mehrfache Weise – amüsant, ernsthaft, mal auf platt oder in Bildform - präsent gemacht. Udo Decker-König lobte die Entwicklung der Gruppe. „Aus Altersgründen könnte ich ja auch mal dazukommen“, meinte der Bürgermeister. „Aber ich muss ja noch arbeiten“, sagte er zur Erheiterung seiner Zuhörer. Den Verantwortlichen des Seniorentreffs im Laufe der vergangenen 40 Jahre dankte Decker-König mit Blumen.

Sein Vorgänger Wolfgang Menebröcker bezeichnete sich als „Hebamme des Seniorentreffs“, da er die Anfänge der Gruppe begleitete. „Es war keine leichte Geburt“, erinnerte er sich. Nun könne man aber stolz sein, denn „solch eine Einrichtung dieser Art gibt es meines Wissens nach woanders nicht“, so Menebröcker. „Es ist immer gut, wenn ältere Menschen die Möglichkeit haben, viel zu kommunizieren“, meinte.

Das kann sich auch gesundheitlich auswirken, will man den Worten glauben, mit denen Mechthild Teigeler eine chinesische Weisheit wiedergab: „Mit jeder Minute Fröhlichsein leben wir eine Stunde länger“, meinte die Leiterin. Guten Aussichten also für die Besucher des Seniorentreffs.

Viele Grüße aus Rumänien überbrachte Pfarrer Ingo Göldner und las einen Dankesbrief des dortigen Kinderhospizes vor. Dieses freute sich im vergangenen Jahr über eine finanzielle Spende des Seniorentreffs. „Es zeugt dafür, dass Sie nicht nur an sich selber denken“, erkannte der Geistliche das Engagement an.

Seniorentreff feiert 40-jähriges Bestehen

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  • Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorentreffs Ladbergen wurde bei Buddemeier ein fröhliches Fest gefeiert. Foto: Anne Reinker
  • Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorentreffs Ladbergen wurde bei Buddemeier ein fröhliches Fest gefeiert. Foto: Anne Reinker
  • Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorentreffs Ladbergen wurde bei Buddemeier ein fröhliches Fest gefeiert. Foto: Anne Reinker
  • Bürgermeister Udo Decker-König überbrachte Glückwünsche von Rat und Verwaltung.

    Foto: Anne Reinker
  • Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorentreffs Ladbergen wurde bei Buddemeier ein fröhliches Fest gefeiert. Foto: Anne Reinker
  • Mit Blumen dankte der Bürgermeister den Verantwortlichen des Seniorentreffs in den vergangenen 40 Jahren.

    Foto: Anne Reinker
  • Sieht den Seniorentreff in seiner Form als „einzigartig“: Alt-Bürgermeister Wolfgang Menebröcker.

    Foto: Anne Reinker
  • Begrüßte die Gäste: Seniorentreff-Leiterin Mechthild Teigeler.

    Foto: Anne Reinker
  • Überbrachte Grüße aus Rumänien: Pfarrer Ingo Göldner.

    Foto: Anne Reinker
  • Hartwig Möller unterhielt mit seinem Akkordeon und Dönekes auf Platt.

    Foto: Anne Reinker
  • Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorentreffs Ladbergen wurde bei Buddemeier ein fröhliches Fest gefeiert. Foto: Anne Reinker
  • Sorgten für viele Lacher: Anni und Gerda alias Elsbeth Reinker und Martha Weikert.

    Foto: Anne Reinker

Mit Dönekes auf platt, aber a là Goethe, unterhielt Hartwig Möller und griff dabei in die Tasten seines Akkordeons. Als Anni und Gerda traten Elsbeth Reinker und Martha Weikert vor die Senioren und erinnerten auch, aber ebenfalls in der hiesigen Mundart und auf amüsante Art und Weise, an die Geschichte der Gemeinschaft. Eine Überraschung hatte das Küchenteam des Seniorentreffs parat. Mit einer Modenschau, aber in Herrenunterwäsche als „Super-Universal-Bekleidungsstück“, sorgten sie für Begeisterung.

Genauso erfolgreich wie in den vergangenen 40 Jahren will man weitermachen. „Es werden Jahr für Jahr neue Projekte geplant“, sagte Mechthild Teigeler. Neben den Einheimischen möchte man auch Neubürger ansprechen und so in der Gemeinde heimisch werden lassen. „Das wird sehr gut angenommen“, sagte die Leiterin. Den nächsten Jahrzehnten eines gut funktionierenden Seniorentreffs steht also kaum etwas entgegen.

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