„Das Osterei“: Ausstellung an zwei Wochenenden
Lauter zerbrechliche Unikate

Ladbergen -

Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster bemalen Eier. Viele Eier. Nein, sogar sehr viele Eier. Vom liebevoll verzierten Wachtelei bis zum detailliert bemalten Straußenei sind alle vertreten. Bewundern kann man die vielen hundert Kunstwerke – denn das sind sie unbestritten – bereits zum 22. Mal während ihrer alljährlichen Ausstellung auf dem Hof Jasper-Hildebrand im Heimatmuseum Ladbergen.

Dienstag, 19.03.2019, 20:18 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 17:50 Uhr
Vom Wachtel- bis zum Straußenei, mit Tusche, Acryl- und Aquarellfarben: Annette Kuster (links) und Petra Jasper-Hildebrandt zaubern aus gewöhnlichen Eiern wahre Kunstwerke. An den kommenden beiden Wochenenden stellen sie die Unikate zum 22. Mal aus.
Vom Wachtel- bis zum Straußenei, mit Tusche, Acryl- und Aquarellfarben: Annette Kuster (links) und Petra Jasper-Hildebrandt zaubern aus gewöhnlichen Eiern wahre Kunstwerke. An den kommenden beiden Wochenenden stellen sie die Unikate zum 22. Mal aus. Foto: Birga Jelinek

Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. sowie 30. und 31. März, jeweils von 11 bis 18 Uhr, verschönern die vielseitigen Kreationen das Museum, die beiden freuen sich sehr, dass der Heimatverein ihnen die Räumlichkeiten für die besondere Ausstellung wieder zur Verfügung stellt.

Die Besucher dürfen gespannt sein, denn hier ist kein Ei wie das andere. Nicht nur mit Pinsel und Farbe, sondern auch mit Schleifgeräten und Messern lassen Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster auf den Eiern Muster und Ornamente, Landschaften, realistische Tiere und österliche Szenen entstehen. Auch werden Eier in Fische, Quallen, Einhörner und Cupcakes verwandelt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Die Ideen entwickeln sich immer weiter, genau wie unsere Technik in der Malerei“, sagen die beiden Künstlerinnen. Acrylfarben, Tusche und Aquarellfarben kommen dabei zum Einsatz. Um die Kunstwerke haltbar zu machen, werden die Eier mit einem Schutzlack versehen.

Doch woher kommen eigentlich die Unmengen an Eiern? „Aus verschiedenen Quellen“, sagen sie. Eine erfreuliche Zusammenarbeit bestehe mit dem Geflügelzuchtverein Ostbevern, von denen sie unbefruchtete Eier aus den Brutmaschinen bekommen. Übrigens: Auch Hühnereier sehen nicht gleich aus, können unterschiedliche Farben, Formen und Größen haben – und sind damit schon vor dem Bemalen ein Unikat, das noch veredelt wird.

Apropos: Bevor die Eier bemalt werden können, müssen sie aufwendig behandelt werden. Sie werden aufgebohrt, ausgeblasen, gewaschen und getrocknet, damit man an den Kunstwerken lange seine Freude hat und diese nicht verderben oder zerstört werden.

Ein Ende der Eiermalerei ist nicht abzusehen, die Gedanken der beiden Künstlerinnen drehen sich neben der Eierkunstwerkproduktion oft um neue Projekte und Ideen der kreativen Gestaltung. Dies nimmt einen großen Teil ihres Alltags ein. Der Ehemann von Petra Jasper-Hildebrand etwa nimmt es gelassen und freut sich, dass er in Zeiten der intensiven Eiergestaltung die Herrschaft über die Fernbedienung ausübt.

Die ausgefallenen Kreationen können während der Ausstellung nicht nur bestaunt, sondern auch erworben werden. Aufgrund der Vielzahl der Motive sind einige auch das ganze Jahr als Dekoration nutzbar.

Petra Jasper-Hildebrand und Annette Kuster freuen sich auch dieses Jahr auf viele bekannte und neue Gesichter während ihrer Ausstellung. Diese Begegnungen, sagen sie, geben ihnen den Ansporn zum Weitermalen.

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