Dorfinnenentwicklungskonzept
Viel Arbeit im Hintergrund

Ladbergen -

Um das Dorfinnenentwicklungskonzept (Diek) in Ladbergen ist es still geworden. Gleichwohl: Im Hintergrund ist schon viel Arbeit geleistet worden.

Mittwoch, 20.03.2019, 19:13 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 19:20 Uhr
Ein Thema im Diek-Prozess – Dorfinnenentwicklungskonzept – ist die Gestaltung eines Teils der Mühlenstraße. Dazu soll ein Arbeitskreis gebildet werden, der unter anderem Vorschläge zur Zufahrt zum Seniorenzentrum entwickeln und diskutieren soll.
Ein Thema im Diek-Prozess – Dorfinnenentwicklungskonzept – ist die Gestaltung eines Teils der Mühlenstraße. Dazu soll ein Arbeitskreis gebildet werden, der unter anderem Vorschläge zur Zufahrt zum Seniorenzentrum entwickeln und diskutieren soll. Foto: Luca Pals

2018 noch in aller Munde, war es zuletzt ziemlich ruhig geworden um das Diek, das Dorfinnenentwicklungskonzept der Gemeinde. Zumindest in der Öffentlichkeit. Hinter den Kulissen, versichert Tim Lutterbei , sei in den vergangenen Monaten aber einiges passiert. Und das Thema soll auch in der Bevölkerung zügig wieder an Fahrt aufnehmen.

Doch der Reihe nach: Die Verwaltung hat den schriftlichen Bescheid über die 75-prozentige Förderung des Landes NRW zur Erstellung des Diek vorliegen. In Zahlen: 14 850 Euro hat die Gemeinde für die reine Konzeptschreibung erhalten. Und dabei soll es nicht bleiben. Ende Februar hat die Verwaltung fristgerecht die ersten Förderanträge auf den Weg gebracht, für die sie sich noch in diesem Jahr eine Bezuschussung erhofft.

Konkret geht es um die Befestigung und den Ausbau der Fußwege am Mühlenbach. So soll der Trampelpfad vom Lütke Rott zur Dorfstraße auf 1,50 Meter Breite ausgebaut und mit einer wassergebundenen Decke, ähnlich der im Friedenspark, versehen werden. Außerdem steht die Erweiterung des Spielarena 12+ an, für die die Gemeinde ohnehin 30 000 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt hat. Was die Verwaltung an Förderungen erwarten kann? Der Chef im Bauamt kann keine Zahlen nennen, sagt aber: „Grundsätzlich sind Einzelmaßnahmen mit bis zu 250 000 Euro förderfähig.“ Summen, die für diese Projekte nicht ansatzweise in Frage kommen. Eine Antwort der Bezirksregierung, die die Unterlagen an das zuständige Heimatministerium weiterleitet hat, erhofft man sich im Rathaus „nach Ostern“. Tim Lutterbei lässt keinen Zweifel daran: „Wir wollen mit den Maßnahmen definitiv noch in diesem Jahr beginnen.“

Ein weiteres Thema, das die Verwaltung umtreibt und bei dem sie sich Unterstützung aus der Bevölkerung erhofft, ist die zukünftige Gestaltung der Verkehrswege im Bereich Mühlenstraße und Schultenhof. Ein erstes Gespräch mit der Bezirksregierung hat es dazu bereits gegeben. Nun soll gemeinsam mit Bürgern im bereits bestehenden Diek-Arbeitskreis über die Knackpunkte im Bereich Zebrastreifen/Zufahrt zum Seniorenheim an der Mühlen­straße sowie die Situation im Bereich des Schultenhofs gesprochen werden. Tim Lutterbei hofft, dass es Ladberger gibt, die sich im Arbeitskreis engagieren und somit Einfluss auf die Planung und Gestaltung ihres Heimatortes nehmen wollen. Schließlich soll das Diek auch aus der Bevölkerung getragen und mit Leben gefüllt werden.

Interessierte bekommen weitere Informationen bei Tim Lutterbei, ✆  0 54 85/ 81 2 oder per E-Mail lutterbei@ladbergen.de.

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