SPD-Fraktion beantragt Erstellung eines Wirtschaftswegekonzeptes
Ein Netz für die Zukunft schaffen

Ladbergen -

Über rund 200 Kilometer Wirtschaftswege verfügt die Gemeinde aktuell. Sie erschließen nicht nur die land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen, sondern dienen auch der Erholung und gewährleisten eine Verbindung von Siedlungseinheiten sowie an das überörtliche Verkehrsnetz. Um ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Netz zu erarbeiten, beantragt die SPD-Fraktion die Erstellung eines Wirtschaftswegekonzeptes.

Mittwoch, 27.03.2019, 19:00 Uhr
Für den Straßenbau im Bereich Kohnhorstweg hat die Gemeinde in diesem Jahr 255 000 Euro in den Haushalt eingestellt.
Für den Straßenbau im Bereich Kohnhorstweg hat die Gemeinde in diesem Jahr 255 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Foto: Mareike Stratmann

Der in der jüngsten Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vorgestellte Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt zu den Verkehrsflächen Ladbergens hat die SPD dazu veranlasst. Die Anstalt hat die Empfehlung ausgesprochen, den technischen Zustand aller Verkehrsflächen visuell oder messtechnisch zu erfassen. Daraufhin sollte eine sogenannte Zustandsklassenfortschreibung erfolgen. Diese Handlungsempfehlung könnte in Zusammenanhang mit der Erstellung eines Wirtschaftswegekonzeptes zumindest für den Außenbereich umgesetzt werden, finden die Sozialdemokraten.

Die heutigen Wegenetze seien im Wesentlichen in den 1950er bis 1970er Jahren geplant und gebaut worden. Inzwischen hätten sich Betriebsgrößen, Besitz und Produktionsweisen gravierend verändert. Ziel der Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte sei es, unter Einbeziehung der relevanten, örtlichen Akteure (landwirtschaftlicher Ortsverein, Verwaltung, Politik, Bürger) zu ermöglichen, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Wegenetze zur Entwicklung des gemeindlichen Freiraums zu planen. Diese seien an der verkehrlichen Bedeutung auszurichten und müssten Natur- und Landschaftselemente berücksichtigen.

Die Erstellung eines solchen Konzeptes werde mit 75 Prozent der Kosten (maximal 50 000 Euro) vom Land NRW gefördert. Nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Münster würde ein Eigenanteil in Höhe von 10 000 bis 15 000 Euro bei der Gemeinde Ladbergen verbleiben, teilen die Sozialdemokraten mit.

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