Bürgerinitiative gegen den Ausbau des FMO
Ziel ist weiterhin das Nachtflugverbot

LadbergeN/GREVEn -

Seit 30 Jahren kämpft die Bürgerinitiative gegen den Ausbau des FMO für seine Ziele. Das Wichtigste, sagte deren Vorsitzender Ludger Schulze Temming während der Mitgliederversammlung, sei mit der Verhinderung der Startbahnverlängerung erreicht. Ein weiteres haben sie im Blick.

Freitag, 29.03.2019, 06:58 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 07:01 Uhr
Die Startbahnverlängerung verhindert zu haben, schreibt sich die BI auf ihre Fahnen. Am Nachtflugverbot arbeitet sie weiterhin.Die Startbahn-Verlängerung verhindert zu haben, schreibt sich die BI auf ihre Fahnen. Am Nachtflugverbot arbeitet sie weiterhin.
Die Startbahnverlängerung verhindert zu haben, schreibt sich die BI auf ihre Fahnen. Am Nachtflugverbot arbeitet sie weiterhin.Die Startbahn-Verlängerung verhindert zu haben, schreibt sich die BI auf ihre Fahnen. Am Nachtflugverbot arbeitet sie weiterhin. Foto: FMO

Für intensive Diskussionen haben am Montagabend die Themen während der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative (BI) gegen den Ausbau des FMO gesorgt. So wies der Vorsitzende Ludger Schulze Temming zu Beginn darauf hin, dass die BI in diesem Jahr 30 Jahre besteht. Ihr größter Erfolg sei zweifellos, dass es mit vielen anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern gelungen sei, die am Flughafen Münster/Osnabrück geplante und laut BI-Aussage „überflüssige“ Startbahnverlängerung zu verhindern. Das Ziel, ein Nachtflugverbot am FMO durchzusetzen, sei indes bisher noch nicht erreicht worden.

Zentrale Themen in Schulze Temmings Bericht und in der anschließenden Diskussion seien vor allem der auch aufgrund des zunehmenden Luftverkehrs drohende Klimawandel, die Ultrafeinstaubbelastung durch den Flugverkehr, die Trainingsflüge am FMO und die in diesem Jahr anstehende Überprüfung und Verbesserung (Evaluierung) des Fluglärmgesetzes durch den Bundestag gewesen, schreibt die BI in ihrer Pressemitteilung.

Auf Vorschlag der Kassenprüfer wurde dem Kassierer und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Die sich anschließenden Vorstandswahlen ergaben folgenden mit dem alten Vorstand übereinstimmenden neuen Vorstand: Demnach bleibt Ludger Schulze Temming Vorsitzender der BI, Alfred Schäckelhoff sein Stellvertreter, Siegfried Stock Kassierer, Lutz Pöppler Schriftführer und Norbert Hesselkamp, Matthias Krins sowie Wilhelm Runge Beisitzer. Maria Ronning und Herbert Breidenbach wurden zu Kassenprüfern gewählt.

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