Theater „Die Nacht im Ölgarten“
Beeindruckende Reise durch Jesu Leben

Ladbergen -

Zu einer berührenden Darstellung Jesu hatte am Sonntag die katholische Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen in die St. Christophorus-Kirche eingeladen. Über 80 Besucher bekamen dank Sebastian Aperdannier, der mit seinem Ein-Mann-Theaterstück „Die Nacht im Ölgarten“ nach Ladbergen gekommen war, einen ganz neuen, nämlich menschlicheren Eindruck vom Leben und Wirken des Sohnes Gottes.

Dienstag, 02.04.2019, 06:30 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 17:38 Uhr
Machte in der St. Christophorus-Kirche die menschliche Seite Jesu deutlich: Schauspieler Sebastian Aperdannier.
Machte in der St. Christophorus-Kirche die menschliche Seite Jesu deutlich: Schauspieler Sebastian Aperdannier. Foto: Anne Reinker

Mit dem Stück „treten wir alle in Jesu Fußstapfen“, so Hans-Michael Hürter in einigen begrüßenden Worten. Der Pater lud im Anschluss zum gemeinsamen Austausch ein.

„In ein paar Stunden kommen sie mich holen. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange“, sagte Sebastian Aperdannier über die letzte Nacht in Freiheit, die Jesu im Garten Gethsemane verbrachte. Er fragte sich: „Wo hat alles angefangen? Wie hat alles begonnen?“ Der Schauspieler zog die Besucher von Beginn an in seinen Bann und nahm sie ganz ohne Requisiten, allein mit ausdrucksstarker Gestik und Sprache, mit auf eine Reise durch das Leben Jesu.

Beginnend mit den ersten Kindheitserinnerungen und der Entfaltung in der Jugendzeit veranschaulichte Aperdannier wichtige Stationen Jesu. Die Zimmermannswerkstatt, die er von seinem Vater übernahm, wurde mit der Zeit zu einem „Tempel der Tränen“, denn viele Dorfbewohner suchten Jesu zu persönlichen Gesprächen auf. „Was sie nicht wussten, auch mir taten diese Begegnungen gut“, sagte der Schauspieler in seiner Rolle als Jesus. Über seine Verlobung, das „Egoistische des Glücks“, das er lieber mit den Ungeliebten teilen wollte bis hin zur Entwicklung in seine Bestimmung gab Aperdannier mal einen starken und selbstbewussten Jesus dar, mal einen unsicheren und zweifelnden. Eine Vorstellung, die sicherlich einig Zuschauer nachhaltig zum Nachdenken bewegte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6512426?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Mehr Buchen, bitte!
Buchen unter Eichen: Förster Holger Eggert zeigt einen "zweischichtigen Bestand."
Nachrichten-Ticker