Grundschule: Sanierungsarbeiten gehen voran
„Liegen voll im Zeitplan“

Ladbergen -

Fachfirmen nutzen derzeit die Ferien, um die Grundschule weiter zu sanieren. De Arbeiten gehen gut voran.

Dienstag, 16.04.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 18:30 Uhr
Während die Mitarbeiter von Olaf Rehkopf mit den Fundamentarbeiten zur Speisesaal-Erweiterung beschäftigt sind, werden auf den Längsseiten (Foto rechts) vorbereitende Arbeiten zur Fassadenerneuerung durchgeführt.
Während die Mitarbeiter von Olaf Rehkopf mit den Fundamentarbeiten zur Speisesaal-Erweiterung beschäftigt sind, werden auf den Längsseiten (Foto rechts) vorbereitende Arbeiten zur Fassadenerneuerung durchgeführt. Foto: Mareike Stratmann

Während der Ferienbetreuung in der offenen Ganztagsschule sind die Jungs gestern Vormittag ganz in ihre Lego-Bauten vertieft. Zwei Mädchen malen Frühlingsbilder, drei weitere spielen mit Barbiepuppen. Dass am Ende ihres Gebäudetraktes Bauarbeiter der Firma Rehkopf-Bau gerade die letzten Vorarbeiten für das Gießen des Fundaments der Speisesaal-Erweiterung treffen, interessiert sie nicht die Bohne. Dabei passiert jetzt, da der Schulbetrieb angesichts der Osterferien ruht, wieder eine ganze Menge an der Grundschule. Die nächste Stufe der auf zwei Jahre angelegten Modernisierung, die insgesamt mit gut einer Million Euro zu Buche schlägt.

Wie Wolfgang Pfeiffer aus dem Bauamt der Gemeinde berichtet, werden aktuell mehrere Baustellen gleichzeitig abgewickelt. Eine Fachfirma beispielsweise rückt dem Fugenmaterial zwischen den in die Jahre gekommenen Waschbetonplatten zu Leibe. An der Schulhof-Seite sind die mit dem Umweltgift PCB belasteten Materialien in den zurückliegenden Tagen bereits komplett entfernt worden, momentan werden die Materialien auf der Friedhofseite abgelöst. „Diese Arbeiten sind bis Ostern abgeschlossen“, ist Pfeiffer überzeugt.

In den Sommerferien soll die Fassadensanierung, mit der bereits im vergangenen Jahr an den Stirnseiten begonnen wurde, auch auf den Längsseiten abgeschlossen werden. Klinker, Metallwellen, weiße Putzflächen und farbliche Differenzierungen der Gebäudetrakte sollen dann an allen vier Gebäudeseiten ein einheitliches, farbenfrohes Bild aufzeigen – und unter Gesichtspunkten der energetischen Sanierung die Heizkosten laut Berechnungen des beauftragten Energieberaters um bis zu 40 Prozent reduzieren. Im selben Schritt ließen sich die CO-Emissionen der vorhandenen Heizungsanlage um rund 15 Prozent senken, so der Experte.

Apropos: Ebenfalls im Zuge der Fassadensanierung sind vom Ladberger Unternehmen Rehkopf in den zurückliegenden Wochen bereits die notwendigen Fundamentarbeiten für die neuen Fassaden durchgeführt worden – „ausschließlich in den Nachmittagsstunden oder aber am Samstag. Schließlich sollen die Schüler in keinster Weise gestört werden“, wie Wolfgang Pfeiffer betont.

Aktuell ist das Unternehmen mit den Gründungsarbeiten für die so dringend benötigte Erweiterung des Speisesaals um rund 36 Quadratmeter beschäftigt. Weil der bisherige Raum aus allen Nähten platzt, hatte die Lokalpolitik angesichts der guten Haushaltslage Ende vergangenen Jahres beschlossen, die ursprünglich für 2020 geplante Maßnahme in dieses Jahr vorzuziehen. Kostenpunkt: gut 100 000 Euro.

In den Osterferien stehen nun die ersten Rohbauarbeiten an, in den Sommerferien folgt der Endausbau, so dass der Speisesaal in neuer Größe mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 in Betrieb genommen werden kann.

Und da die Schüler gerade schon mal nicht da sind, wird das außerdem ausgenutzt, um auch im Inneren des Schulgebäudes die letzten Arbeiten an der Beleuchtungstechnik auszuführen. In den vergangenen Monaten sind sämtliche Räume einschließlich der Flure, Toiletten und Keller mit moderner LED-Technik ausgestattet werden. Dieser Tage finden laut Wolfgang Pfeiffer Restarbeiten statt, unter anderem was den Bedienkomfort anbelangt. So sind die Lampen dimmbar und gehen sowohl in den Fluren als auch in den Toiletten automatisch an.

Das Zwischenfazit des Mannes aus dem Bauamt: „Wir liegen voll im Zeitplan.“

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