Moorland-Festival am 30. und 31. August im Friedenspark
Rockiger Sound für guten Zweck

Ladbergen -

Eine Party mit guter Livemusik für Freunde und Bekannte – das war der Ursprungsgedanke, der Thomas Gräler und Frank Klaassen vor drei Jahren umtrieb, für den Sommer 2017 das erste Moorland-Festival zu planen. Dessen Premiere übertraf alle Erwartungen. Am Freitag und Samstag, 30. und 31. August, soll die zweite Auflage über die Bühne gehen und laut der Veranstalter „noch mal zwei Nummern größer“ werden.

Mittwoch, 03.07.2019, 21:00 Uhr
Thomas Gräler und Frank Klaassen hoffen auf 4000 bis 5000 Besucher und dass bei dem Event am Ende „viel Geld für die Kinderkrebshilfe übrigbleibt“.
Thomas Gräler und Frank Klaassen hoffen auf 4000 bis 5000 Besucher und dass bei dem Event am Ende „viel Geld für die Kinderkrebshilfe übrigbleibt“. Foto: Mareike Stratmann

Eine Party mit guter Livemusik für Freunde und Bekannte – das war der Ursprungsgedanke, der Thomas Gräler und Frank Klaassen vor drei Jahren umtrieb, für den Sommer 2017 das erste Moorland-Festival zu planen. Dessen Premiere übertraf dann mit fünf Rockbands, die ohne Gage spielten, rund 1000 begeisterten Besuchern und 6057 Euro, die für den guten Zweck, das Hospiz Haus Hannah in Emsdetten, zusammenkamen, alle Erwartungen.

Die beiden Initiatoren vom Moor geraten beim Gedanken daran noch immer ins Schwärmen – und wegen etwas anderem: der zweiten Auflage, die am Freitag und Samstag, 30. und 31. August, über die Bühne gehen und laut der Veranstalter „noch mal zwei Nummern größer“ werden soll.

Was Gräler und Klaassen vorhaben? Wie berichtet, zieht das Moorland-Festival von einer Wiese auf dem Moor in den Friedenspark und wird dort von einem auf zwei Tage verlängert. Aus fünf Bands beim ersten Mal werden zwei Jahre später neun Bands. Was bleibt, ist der Grundgedanke: den Besuchern durchweg rockigen Sound unterschiedlicher Sparten für einen guten Zweck zu präsentieren. Soll heißen: Der Zugang zum rund 8000 Quadratmeter großen Festival-Gelände bleibt frei, Einnahmen werden ausschließlich über den Getränkeverkauf erzielt, den Gräler und Klaassen dank vieler ehrenamtlicher Helfer selbst bewerkstelligen. Hinzu gesellen sich Imbissstände.

Apropos: Unterstützen möchten die Freunde mit ihrem Engagement in diesem Jahr die Kinderkrebshilfe Münster. Ein Vertreter wird deren Aufgaben im Laufe des zweiten Festivaltages vorstellen.

Wie der Ablauf aussieht? Wann genau welche Band spielt, da wollen sich die Initiatoren nicht in die Karten gucken lassen. Sie setzen auf das Motto „früh kommen, lange bleiben“ und erinnern an die einmalige Stimmung, die die Premiere auf dem Moor vor zwei Jahren umgeben habe. „Die wurde von Besuchern wie Bands gelobt.“

Klar ist, dass es am Freitag um 17 Uhr losgeht und bis in die Nacht hinein in beliebiger Reihenfolge DanaMaria and Band, Kruegers Randgruppe, Rento kill und Marry a beer zu hören sein werden. Der zweite Festival-Tag startet um 15 Uhr mit einer Art Familiennachmittag. Es wird Kaffee und Kuchen geben, die Busy Bee Bigband spielt und für die Kids stehen mit der Spielarena, Kinderschminken und Popcorn ebenfalls genügend Alternativen zur Verfügung. Im weiteren Verlauf schließen sich Charmana, Burn, Pinski und Snakeshit on a plane an.

Wie beim ersten Mal wird es im hinteren Bereich des Geländes die Möglichkeit geben, zu zelten. Die Tennisabteilung des TSV stellt für die Camper ihre sanitären Anlagen zur Verfügung. „Überhaupt“, freut sich Thomas Gräler, „ist die Unterstützung groß. Die Gemeinde hat uns mit offenen Armen empfangen und hilft, wo sie nur kann.“

Und auch die Bands, die erneut ohne Gage antreten, scheinen richtig Lust auf das Festival mit Charity-Charakter zu haben. Aus einer Menge von sage und schreibe 120 Bewerbungen haben die Musikliebhaber Gräler und Klaassen einen bunten Mix zusammengestellt. „Hochwertige Rock-Musik, die unterschiedliche Sparten bedient“, so beschreibt Frank Klaassen die Mischung, auf die sie bei ihrem Moorland-Festival setzen.

Was sich die 54- und 47-Jährigen wünschen? „Gutes Wetter und eine derart friedliche, chillige und einfach stimmige Stimmung wie beim ersten Mal“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. „Und schön wäre, wenn über die zwei Tage 4000 bis 5000 Besucher kämen“, schieben sie hinterher. „Damit viel Geld für die Kinderkrebshilfe übrigbleibt.“

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