Auf dem Wochenmarkt: Elektromobilität erfahren
Testfahrten mit Tesla, Zoe und Co.

Ladbergen -

Schon mal ein E-Lastenfahrrad Probe gefahren? Am Steuer eines Tesla gesessen? Darüber nachgedacht, ob ein E-Auto eine sinnvolle Anschaffung wäre? Am Freitag, 12. Juli, gibt es auf dem Ladberger Wochenmarkt Gelegenheit dazu. Zwischen 14 und 18 Uhr macht die „NRW-Roadshow Elektromobilität.NRW“ auf dem Marktplatz Station.

Dienstag, 09.07.2019, 21:13 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 21:30 Uhr
Gehört die Zukunft der Elektromobilität in Ladbergen? Der Antwort können Interessierte im Rahmen der „NRW-Roadshow Elektromobilität“ am Freitag auf dem Wochenmarkt näher kommen – und unter anderem E-Autos und E-Lastenräder Probe fahren.
Gehört die Zukunft der Elektromobilität in Ladbergen? Der Antwort können Interessierte im Rahmen der „NRW-Roadshow Elektromobilität“ am Freitag auf dem Wochenmarkt näher kommen – und unter anderem E-Autos und E-Lastenräder Probe fahren. Foto: dpa

Zwei Elektroautos und zwei E-Lastenfahrräder stehen für Probefahrten bereit. Am Infostand der Energieagentur.NRW können sich Unternehmen und Bürger ausführlich über elektrische Antriebe informieren. „Fahrspaß ist bei Stromern garantiert“, verspricht Alexandra Kattmann , Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, die die Aktion mitorganisiert.

Leise, lokal, emissionsfrei und weniger wartungsintensiv: Für den Umstieg auf Elektromobilität sprechen viele Gründe. Gerade jetzt wird der Kauf eines Elektrofahrzeugs von Bund und Land stark gefördert. Unlängst wurde der Umweltbonus vom Bund bis 2020 verlängert. Diesen gibt es laut Pressemitteilung für neue, erstmals zugelassene batteriegetriebene Fahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge und Plug-in-Hybride. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung zwischen 3 000 und 4000 Euro. Zudem sind Elektrofahrzeuge für zehn Jahre von der KfZ-Steuer befreit. Nach Ablauf der zehn Jahre wird die Hälfte der Kraftfahrzeugsteuer fällig.

Unternehmen erhalten für die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen ergänzend zum Umweltbonus eine finanzielle Unterstützung vom Land, schildert Alexandra Kattmann weiter. Für den Kauf eines Elektro-Pkw gibt es zusätzlich 4000 Euro beziehungsweise für Elektro-Nutzfahrzeuge von 2,3 bis 7,5 Tonnen sogar 8 000 Euro dazu.

Den Kauf eines Elektro-Lastenfahrrades können sich Unternehmen mit 30 Prozent (bis maximal 2 100 Euro) fördern lassen. Auch die neu zu errichtende Ladeinfrastruktur (Wallbox, Ladesäule) sowie eine mögliche Umsetzungsberatung durch ein Planungsbüro (bis 15 000 Euro) wird mit je 50 Prozent bezuschusst.

Auch im Verbrauch sind E-Autos fast um die Hälfte günstiger, rührt die Klimamanagerin die Werbetrommel: So kosten 100 Kilometer mit einem E-Golf 5,08 Euro (bei einem Strompreis von 0,29 Euro und 17,45 kW/ 100 km). In der Benziner-Variante muss der Golf-Fahrer für 100 Kilometer 6,73 Liter tanken, was ihn, bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro circa 10,08 Euro kostet.

CO-neutral werden das E-Bike und E-Auto allerdings nur, wenn Strom aus erneuerbaren Energien getankt wird.

Schon beim Unternehmerfrühstück vor drei Wochen hatte das Thema Elektromobilität im Fokus gestanden. Neben Till Burkhardt vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises hatten auch die Ladberger Unternehmer Lars Brauer und Markus Schröerlücke auf dessen Bedeutung hingewiesen. Während Brauer, Geschäftsführer des Taste Kitchen in Hasbergen, über seine E-Fahrzeug-Flotte berichtete, sprach der Geschäftsführer von Schröerlücke + Keuer Elektrotechnik über die technischen Möglichkeiten im Bereich Installationen. Interessierte konnten zudem in den E-Autos der beiden Platz nehmen – am Freitag haben auf dem Wochenmarkt alle Ladberger die Möglichkeit dazu.

Weitere aktuelle Informationen, Links zu den Förderanträgen und hilfreiche Tipps bietet die Website der Energieagentur NRW unter www.elektromobilitaet.nrw.

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