LeWe: Junge Menschen starten ins Berufsleben
Spannende Aufgaben für 34 Neue

Ladbergen/Tecklenburg -

Insgesamt 34 junge Menschen haben die Ledder Werkstätten (LeWe) in dieser Woche in ihrem Bildungszentrum „QuBuS“ an Ruthemeyers Esch sowie in der Betriebsstätte Ledde begrüßt. Werkstatt-Leiter Andreas Laumann-Rojer sprach in seiner Begrüßung von der „spannenden Aufgabe, die auf euch zukommt“.

Freitag, 23.08.2019, 06:24 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 06:30 Uhr
Geschäftsleiterin Marianne Büscher (links) und ihre Mitarbeiter begrüßten die neuen jungen Leute im Bildungszentrum Ladbergen.
Geschäftsleiterin Marianne Büscher (links) und ihre Mitarbeiter begrüßten die neuen jungen Leute im Bildungszentrum Ladbergen. Foto: Ledder Werkstätten

Insgesamt 34 junge Menschen haben die Ledder Werkstätten (LeWe) in dieser Woche in ihrem Bildungszentrum „QuBuS“ an Ruthemeyers Esch sowie in der Betriebsstätte Ledde begrüßt. Traditionell, heißt es in einem Pressebericht, sind auch die Angehörigen zum gemeinsamen Frühstück in Ladbergen eingeladen, so dass der Platz für die 80 Personen im Speiseraum kaum reichte. Werkstatt-Leiter Andreas Laumann-Rojer sprach in seiner Begrüßung von der „spannenden Aufgabe, die auf euch zukommt“. Es warteten viele interessante Angebote, um die nächste Zeit gemeinsam zu gestalten.

Die Maßnahme-Teilnehmer, darunter auch sieben schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen, kommen überwiegend aus den Förderschulen im Tecklenburger Land, einige auch aus Maßnahmen der Agentur für Arbeit. Alle durchlaufen jetzt das dreimonatige Eingangsverfahren, wo grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten für die eigene Arbeit vermittelt werden. Es folgen zwei weitere Jahre im Berufsbildungsbereich, wozu in der Regel auch mehrere Praktika innerhalb und außerhalb der Einrichtung gehören. Ziel laut LeWe: gemeinsam mit dem Teilnehmer den individuell passenden Arbeitsplatz zu finden.

Nach dem Frühstück wurden organisatorische Details wie die Mittagsverpflegung vor Ort, das Busfahren oder der Umgang mit dem Handy besprochen, bevor die Fachkräfte für berufliche Bildung ihre Gruppen übernahmen.

Im Oktober stehen spannende Tage außer Haus an: Eine Woche lang werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumen der evangelischen Jugendbildungsstätte Nordwalde mit dem Thema Übergang Schule-Beruf beschäftigten. Viele der jungen Leute, berichtete Bereichsleiter Paul Sackarendt, hätten bereits erste LeWe-Eindrücke im Rahmen von Schulpraktika sammeln können. Einige planten neben dem Eintritt in die Arbeitswelt schon ihren Auszug aus dem Elternhaus. Eine aufregende Zeit für die jungen Leute, das war während der Begrüßung hier und da durchaus zu spüren.

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