Ferienaktion endet mit Nachtwanderung
Pfadfinder sorgen für Gruselfaktoren

Ladbergen -

Die Aktion, mit der die örtliche Pfadfinderschaft St. Georg das diesjährige Ferienprogramm abschloss, wird sicherlich so manchem Teilnehmer noch lange in Erinnerung bleiben. Denn die Nachtwanderung der „Pfadis“ hatte es in sich: Die zwei Kilometer lange Strecke war mit etlichen Einlagen zum Gruseln gespickt.

Sonntag, 25.08.2019, 14:14 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 16:50 Uhr
Da war noch alles in Ordnung: Die Pfadfinder hatten zu einer Nachtwanderung eingeladen, die es in sich hatte.
Da war noch alles in Ordnung: Die Pfadfinder hatten zu einer Nachtwanderung eingeladen, die es in sich hatte. Foto: Anne Reinker

Über 30 Anmeldungen freuten sich die Organisatoren – und aus den eigenen Reihen kamen noch einige Unerschrockene hinzu. Nach und nach trudelten die Kinder samt einigen Eltern auf dem Platz an der Waldseestraße ein. „Wir gucken mal spontan, wie die Kinder so drauf sind“, meinte Lucy Elixmann , eine der Organisatorinnen, über die Auswahl der Spiele, mit denen der gemeinsame Abend gestartet wurde. Ein Imbiss vom Grill und über dem Lagerfeuer selbst gebackenes Stockbrot stärkte alle für die kommenden Stunden.

Die Pfadfinder, die es im Heidedorf nun seit 40 Jahren gibt, sind eine starke Gemeinschaft. „Es macht immer alles Spaß“, meinte der neunjährige Tayler. Sein Bruder Tyron fügte hinzu: „Klasse ist, dass wir zusammenhalten und viel zusammen spielen“, so der Elfjährige. Die ganze Familie sei bei den Pfadis aktiv.

Nicht nur Spiele unternehmen die Mitglieder, sondern auch bei gemeinnützigen Veranstaltungen sind die Pfadfinder dabei, etwa bei den Müllsammel- oder Weihnachtsbaumaktionen. Aktuell ist die Gemeinschaft dabei, eine Blumenwiese anzulegen. „Alle Aktionen werden immer gemeinsam ausgearbeitet“, betonte Lucy Elixmann.

Bei der Nachtwanderung bedeutete dies: die Strecke abgehen, die Vorbereitungen für die Spiele treffen, die Jurten aufbauen und nicht zuletzt die Ideen für die Gruseleinlagen umzusetzen. Und genau die machten den Spaziergang für viele unvergesslich. Ob das Kind, das blutverschmiert heranstürmt, oder der vom Baum herabhängende Puppenkopf: Nicht nur die Mädchen und Jungen, auch die Eltern dürften so manche Schrecksekunde gehabt haben.

Was es mit dem Grusel auf sich hat, beispielsweise dass es sich um Kunstblut handelte, erläuterten die Organisatoren dann zum Abschluss der Wanderung. „Das ist wichtig“, sagte Anne Elixmann aus dem Pfadi-Vorstand. „Es soll ja kein Kind mit Angst nach Hause gehen.“ In den letzten Jahren habe sich das bewährt.

Zum Thema

Wer sich für die Pfadfinderschaft und ihre Arbeit interessiert und mal Pfadi-Luft schnuppern möchte, kann über dpsg.ladbergen@gmx.de Kontakt zur hiesigen Gruppe aufnehmen.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6872619?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Ex-Parteisprecher machen Grünen-Fraktion Druck
Die stillgelegte Baustelle am Hansaring: Die fast fertige Tiefgarage ist punktgenau beschwert worden, um ein Auftreiben des Baus durch das Grundwasser zu vermeiden, wie es vonseiten der Bauherren heißt.
Nachrichten-Ticker