Moorland-Festival: Rockiger Sound für einen guten Zweck
Zwei Nummern größer

Ladbergen -

Seit gestern kennen Thomas Gräler und Frank Klaassen im Friedenspark vermutlich so ziemlich jeden Grashalm. Denn der Aufbau für das zweitägige Moorland-Festival auf dem etwa 8000 Quadratmeter großen Areal ist seit jenem Morgen in vollem Gange. Und das bedeutet jede Menge Arbeit.

Mittwoch, 28.08.2019, 17:06 Uhr
Die Premiere auf dem Moor war schon ein voller Erfolg: Aber nun haben die Organisatoren des Moorland-Festivals Thomas Gräler und Frank Klaassen mit ihrem zweitägigen Open-Air-Konzert für den guten Zweck im Friedenspark noch eine Schüppe drauf gelegt.
Die Premiere auf dem Moor war schon ein voller Erfolg: Aber nun haben die Organisatoren des Moorland-Festivals Thomas Gräler und Frank Klaassen mit ihrem zweitägigen Open-Air-Konzert für den guten Zweck im Friedenspark noch eine Schüppe drauf gelegt.

Auch und gerade für die beiden Organisatoren, die hoffen, dass am Freitag und Samstag, 30. und 31. August, rund 4000 Musikfreunde zu ihrem zweitägigen Open-Air-Event kommen.

Hochwertiger rockiger Sound für den guten Zweck und bei freiem Eintritt: So könnte man das umschreiben, was die beiden Ladberger erstmals 2017 umtrieb und was sie nun zum zweiten Mal und auch mal gleich zwei Nummern größer veranstalten. Neun Bands an zwei Tagen werden auf der großen Bühne im Friedenspark stehen. Sie alle spielen ohne dafür eine große Gage zu bekommen, sondern für den guten Zweck – in diesem Jahr die Kinderkrebshilfe Münster.

Für die, so hoffen Gräler und Klaassen , möge am Ende ein großer Betrag übrig bleiben. Zustande kommen soll er durch Einnahmen aus dem Getränke- und Kuchenverkauf, den die beiden mit bis zu 50 ehrenamtlichen Helfern stemmen sowie Spenden. Außerdem wird an beiden Tagen natürlich für einen Imbiss gesorgt sein.

Wann genau welche Band spielt, da wollen sich die Initiatoren bewusst nicht in die Karten gucken lassen. Sie setzen auf das Motto „früh kommen, lange bleiben“ und erinnern an die einmalige Stimmung, die die Premiere auf der Wiese auf dem Moor vor zwei Jahren umgeben habe. „Die wurde von Besuchern wie Bands gelobt“, schwelgen die beiden in Erinnerungen.

Klar ist sehr wohl, dass es am Freitag um 17 Uhr losgeht und bis in die Nacht hinein in beliebiger Reihenfolge DanaMaria and Band, Kruegers Randgruppe, Rento kill und Marry a beer zu hören sein werden. Der zweite Festival-Tag startet um 15 Uhr mit einer Art Familiennachmittag. Es wird Kaffee und Kuchen geben, die Busy Bee Bigband spielt und für die Kids stehen mit der Spielarena, Kinderschminken und Popcorn ebenfalls genügend Alternativen zur Verfügung. Im weiteren Verlauf schließen sich Charmana, Burn, Pinski und Snakeshit on a plane an.

Wie beim ersten Mal wird es im hinteren Bereich des Geländes die Möglichkeit geben, zu zelten. Und diese Gelegenheit sei durchaus gefragt, berichtet Thomas Gräler, sagt aber auch, dass der Platz bisher noch nicht ausgebucht sei.

Überhaupt, so sein Eindruck, sei die Erwartungshaltung eine sehr positive, wie er aus vielen Gesprächen entnommen hat. Und das Wetter scheint es mit dem Moorland-Festival im Friedenspark ebenfalls gut zu meinen. Bleibt nur noch der aufwendige Aufbau, der bis morgen abgeschlossen sein will. Aber selbst dem gewinnen die Organisatoren etwas Positives ab: „Natürlich ist das jetzt erstmal eine Menge Arbeit. Aber wir haben richtig Bock auf das Festival und darauf seit September 2018 hingearbeitet. Nun wollen wir, dass es losgeht“, sagt Gräler.

Bleibt ihnen zu wünschen, dass das viele Besucher ebenso sehen, deren unglaubliche Arbeit honorieren und damit eben auch die Kinderkrebshilfe unterstützen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6882564?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Debatte um unzufriedene Mitarbeiter: Bewohner-Angehörige schalten sich ein
In der DKV-Residenz am Tibusplatz gibt es Ärger. Die Leitung lädt ihre Bewohner am Montag zum Austausch ein.
Nachrichten-Ticker