Neun Bands rocken für einen guten Zweck
Schuhe aus – Musik an

Ladbergen -

Man nehme wunderbares Sommerwetter, abwechslungsreiche sowie talentierte Bands, hochmotivierte Organisatoren und zahlreiche Helfer. Mische dies mit einem großen und weitläufigen Areal sowie zahlreichen interessierten Besuchern und gebe am Ende noch eine Portion des guten Zwecks dazu. Genau nach diesem Rezept gingen Thomas Gräler und Frank Klaassen am Wochenende vor. Es war alles angerichtet für das zweite Ladberger Moorlandfestival.

Sonntag, 01.09.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 10:20 Uhr
Richtig gute Stimmung für alle Generationen: Die Bands sorgten für lange Nächte im Friedenspark.
Richtig gute Stimmung für alle Generationen: Die Bands sorgten für lange Nächte im Friedenspark. Foto: Luca Pals

Ein Festival mitten in Ladbergen? Spätestens nach dem Wegfall des Bärenfestes 2018 suchten die Heidedörfler immer wieder nach neuen Ideen für ihren Veranstaltungskalender. Mit dem Moorlandfestival haben sie etwas Großes dazu bekommen.

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Das 8000 Quadratmeter große Areal auf der Wiese des Friedensparks bot für all das genau das richtige Ambiente. Im hinteren Bereich konnten Angereiste ihre Zelte für das Wochenende aufschlagen, ihnen wurden seitens des Tennisvereins die sanitären Anlagen gestellt. Davor bauten sich Pizza-, Pommes-, Schmuck- sowie Getränkestände auf. Alles ausgerichtet auf die große Bühne, die nah am Eingang von Gräler, Klaassen und Co aufgebaut worden war.

Hier traten die insgesamt neun Bands auf. Klaassen bestätigt: „Wir haben bestimmt aus 100 Bands ausgesucht.“ Bei der ersten Auflage 2017, die noch auf dem Moor stattfand, waren es noch fünf Bands gewesen. Kein Wunder. Gräler: „Wir wollten alles zwei Nummern größer aufziehen.“ Die im Vorfeld angekündigte Besucherzahl von etwa 4000 Besuchern scheinen die Organisatoren aber verpasst zu haben – wohl auch aufgrund des am Samstagabend einbrechenden Regens und Gewitters.

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Zu einem richtigen Festival gehört auch, was dann passierte: Wahre Fans lassen sich vom Regen eben nicht unterkriegen – sie tanzen einfach weiter. Nach dem Motto: Schuhe aus, Musik an.

Und von der gab es so einiges auf die Ohren. Eine Besucherin freute sich: „Es ist so viel unterschiedliche Musik. Da ist für jeden etwas dabei.“ So trat bereits am Freitagabend die Frankfurter Band von Dana Maria auf – viel Rock, Country und Pop. Dem schloss sich der Schlagerpunk von „Kruegers Randgruppe“ aus Osnabrück an. Das Licht machten „Mary a beer“ mit Hardrock der ganz wilden Art aus. Es war der Moment des Abends, an dem es noch einmal richtig heiß herging. Vor allem die Camper gaben nun richtig Gas und machen aus der Wiese ein Tanzpaket. Den „durchgehend rockigen Sound“, den sich Klaassen und Gräler wünschten, bekamen sie. Und zu diesem tanzten alle. Nicht umsonst war immer wieder die Rede von einem „Vier-Generationen-Festival“. Zwar musste erst das Eis etwas gebrochen werden. Als dies geschehen war, gab es für einige aber kein Halten mehr. Besonders am Freitagabend lockte die Musik, die in allen Ecken des Dorfes zu hören war, immer wieder neue Besucher an: Jugendliche, Erwachsene und sogar ganze Familien.

Moorland-Festival

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Der Samstag startete denn ach mit einem Familiennachmittag. Kaffee und Kuchen für alle, Schminken und Popcorn für die Kleinen. Dazu die „Busy Big Band“ der Musikschule Tecklenburger Land. Auf große Begeisterung stießen die Kölner „Pinski“ mit einem Mix aus Rock, Metal und Pop. Den Abend beschlossen „Snakenight on a Plane“.

Und dann war da noch der gute Zweck: Bei freiem Eintritt gehen die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf an die Kinderkrebshilfe Münster.

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