Im Bauausschuss: Verbot von Steingärten und Umgestaltung der Mühlenstraße
Themen mit Zündstoff

Ladbergen -

Das sind Themen, die garantiert viele Ladberger interessieren und während der Sitzung vermutlich auch für einigen Gesprächsstoff sorgen werden. Wenn der Planungs- und Bauausschuss am Donnerstag, 12. September, aus der Sommerpause zurückkehrt, hat er mehrere interessante Fragestellungen im Gepäck. Es geht unter anderem um das von den Grünen beantragte Verbot von Stein- und Schottergärten und die Umgestaltung der Mühlenstraße.

Montag, 09.09.2019, 20:37 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 20:40 Uhr
Entsteht auf dem Eckgrundstück Grevener Straße/Breedenstraße ein mehrgeschossiger Neubau? Eine der Fragen, auf die es im Planungs- und Bauausschuss Antworten geben soll.
Entsteht auf dem Eckgrundstück Grevener Straße/Breedenstraße ein mehrgeschossiger Neubau? Eine der Fragen, auf die es im Planungs- und Bauausschuss Antworten geben soll.

So rückt in der öffentlichen Sitzung, die um 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses beginnt, mit dem von den Grünen beantragten Verbot von Stein- und Schottergärten ein Thema erstmals auf die politische Agenda, welches bereits im Zuge der Berichterstattung in den WN für reichlich Kontroversen im Ort wie auch in den sozialen Medien gesorgt hat. So möchte die Fraktion im Rahmen der Aufstellung von neuen und der Änderung bestehender Bebauungspläne eine naturnahe Gartengestaltung festschreiben und die Verwaltung beauftragen, mit dem Kreis Steinfurt eine Regelung zu finden, wie gegen Verstöße dieses Gebots vorgegangen werden kann.

Außerdem geht es um zwei Änderungen von Bebauungsplänen im Vorfeld der Nachverdichtung, von denen vor allem die 18. Änderung des Bebauungsplans Nr. 7 „Gausebreede“ interessieren dürfte. Demnach möchte der Eigentümer des Eckgrundstücks Grevener Straße/Breedenstraße das Areal, auf dem aktuell ein Wohnhaus mit Nebengebäude steht, intensiver bebauen. Sollen dort möglicherweise ein oder mehrere Mehrfamilienhäuser errichtet werden?

Laut Sitzungsvorlage soll der überbaubare Bereich im Plangebiet erweitert und die zulässige Geschossflächenzahl erhöht werden, um eine bessere Ausnutzung des Grundstücks zu ermöglichen. Ziel ist demnach, in diesem Bereich „eine moderate Nachverdichtung zu schaffen, um die Grevener Straße als Hauptstraße baulich zu betonen“. Was genau geplant ist, wird der Investor gemeinsam mit seinem Architekten in der Ausschusssitzung am Donnerstag erläutern.

Außerdem wird es um die Sanierung der Dorfstraße von der Grevener Straße bis zum Kirchplatz gehen. Die CDU-Fraktion hatte im vorausgegangenen Sitzungsblock beantragt, Lösungen für die Sanierung der Dorfstraße zu erarbeiten. Nachdem nun feststeht, dass es im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) und auch darüber hinaus keine Fördermöglichkeiten gibt, wird vorgeschlagen, die für eine Deckensanierung der Asphaltschicht nötigen rund 50 000 Euro aus den nicht benötigten Mitteln der Straßenerneuerung „Kohnhorstweg“ bereitzustellen. Die Verwaltung wird zu den weiteren Einzelheiten in der Sitzung Stellung nehmen.

Und schließlich geht es um die Vorstellung der Planungen bezüglich der Mühlenstraße von der Brücke bis zur Dorfstraße, die vom Planungsbüro Hahm aus Osnabrück erarbeitet wurden. Ein Vertreter wird den Ausschussmitgliedern die Möglichkeiten vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

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