Spielplatz Königsland
Seilbahn wird der Hingucker

Ladbergen -

Der Spielplatz Königsland, sagen Baumamtsleiter Tim Lutterbei und seine Kollegen vom Bauhof, sei seit eh und je ein beliebter Treffpunkt. Schließlich gebe es in der Umgebung sowohl etliche kleinere als auch größere Kinder. Viele von ihnen dürften mit Interesse verfolgen, was seit Anfang der Woche auf „ihrem“ Spielplatz geschieht. Die Gemeinde nimmt dort auf Anregung der FDP-Fraktion 25 000 Euro in die Hand, um das Areal in zwei Schritten aufzuhübschen – „mit Geräten, die wir bislang nicht Ladbergen noch nicht vorhalten“, wie Lutterbei berichtet.

Dienstag, 08.10.2019, 20:36 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 20:40 Uhr
Die Schaukel hat nicht nur einen neuen Platz, sondern auch neue Pfosten bekommen: In den nächsten Tagen und Wochen werden die Mitarbeiter des Bauhofs dem Spielplatz Königsland zu neuem Glanz verhelfen.
Die Schaukel hat nicht nur einen neuen Platz, sondern auch neue Pfosten bekommen: In den nächsten Tagen und Wochen werden die Mitarbeiter des Bauhofs dem Spielplatz Königsland zu neuem Glanz verhelfen. Foto: Mareike Stratmann

Worauf sich die Mädchen und Jungen konkret freuen dürfen? Auf eine knapp 20 Meter lange Seilbahn, auf der sie schon in Kürze erste Fahrten unternehmen können sollen, eine in den Wall hinein gebaute Rutsche sowie ein Spielgerät mit Klettermöglichkeiten und Rutsche, das speziell auf die Bedürfnisse der jüngsten Spielplatzbesucher zugeschnitten ist. „All diese Geräte haben wir bereits am Bauhof und werden sie bis in die Herbstferien hinein montieren“, schildert der Bauamtsleiter den zeitlichen Ablauf. Kostenpunkt für diesen ersten Bauabschnitt: etwa 15 000 Euro.

Die übrigen 10 000 Euro fließen im kommenden Jahr in die Anschaffung eines neuen großen Spielturms. Wer an der momentanen Baustelle am Königsland vorbeigekommen ist, hat garantiert festgestellt, dass nicht nur die Schaukeln versetzt worden sind, sondern ein Gerät ganz verschwunden ist. „Der alte hölzerne Spielturm war derart marode und abgängig, dass wir ihn demontieren mussten“, sagt der Mann aus dem Bauamt – wohlwissend, dass im kommenden Jahr Ersatz kommt.

In den Herbstferien, hoffen alle Beteiligten, sollen die Kinder die neuen – und natürlich auch alten – Geräte in Beschlag nehmen können. Warum die Arbeiten erst jetzt, da die Tage nicht nur kürzer, sondern das Wetter auch zusehends ungemütlicher wird, stattfinden? „Zunächst haben wir Eltern aus der Siedlung mit ins Boot geholt, dann die Geräte ausgesucht und die hatten dann wiederum eine Lieferzeit von mindestens acht Wochen“, erklärt Lutterbei die zeitaufwendigen Abläufe.

Die Kinder wird das vermutlich kaum stören: Dicke Jacke und Matschhose an und raus auf den Spielplatz – zum Treffpunkt für Klein und Groß, der durch Bänke und Tische zusätzlich aufgewertet werden soll.

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