Maßgeschneiderte Energielösungen
Eigene Stromversorgung

Ladbergen -

Tanja Lippmann – unabhängige energieland2050-Beraterin und Geschäftsführerin der Firma Schrameyer in Ibbenbüren, informierte Unternehmer in Ladbergen jetzt über den Einsatz von Photovoltaikanlagen. Sie zeigte auf, wie man in zehn Schritten zur eigenen Stromversorgung kommt.

Donnerstag, 10.10.2019, 19:00 Uhr
Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann (links), und Henri Eggert, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, begrüßten – gemeinsam mit Dagobert Duck – Dr. Tanja Lippmann als Expertin für Photovoltiakanlagen bei einem Vortrag für Unternehmer.
Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann (links), und Henri Eggert, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, begrüßten – gemeinsam mit Dagobert Duck – Dr. Tanja Lippmann als Expertin für Photovoltiakanlagen bei einem Vortrag für Unternehmer. Foto: Gemeinde Ladbergen

Dass Photovoltaik nicht nur zur Energiewende beitragen sondern auch lukrativ sein kann, war Thema eines Vortrags für Unternehmer, der am Dienstagabend im Rathaus stattfand. Henri Eggert , Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, hatte sich zur Begrüßung der Gäste prominente Unterstützung mitgebracht: Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt, stehe für die Verknüpfung von Unternehmertum und Verantwortung: Seit 70 Jahren ordne er all sein Handeln dem Profitstreben unter, dennoch sei er stets bereit, die Welt zu retten. Es sei nur eine Frage der Zeit, dass er eine Photovoltaikanlage auf seinem Geldspeicher installiere.

Ökonomie und Klimaschutz

Wie Ökonomie und Klimaschutz Hand in Hand gehen können, stellte die Expertin, Dr. Tanja Lippmann – unabhängige energieland2050-Beraterin und Geschäftsführerin der Firma Schrameyer in Ibbenbüren – in ihrem Vortrag dar, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Zuvor hatten die Gäste Gelegenheit, ihr Unternehmen und ihre Energiesituation vorzustellen. Tanja Lippmann präsentierte den Unternehmern Photovoltaiklösungen für Betriebe. „Meine Sonne macht frei ... von steigenden Energiepreisen, von Planungsunsicherheit in der Zukunft, von umweltbelastender Stromerzeugung“, so lautete das Credo der Unternehmerin. Sie zeigte auf, wie man in zehn Schritten zur eigenen Stromversorgung kommt.

Nutzungsmöglichkeiten

Lippmann berichtete über betriebliche Nutzungsmöglichkeiten für den selbst produzierten Strom, beleuchtete branchentypische Lastprofile und stellte für einzelne Betriebe rentable Anlagen vor. Wird der Strom vom Dach nicht genutzt, kann er ins öffentliche Netz eingespeist werden. Anhand einer Beispielanlage erläuterte die Expertin Zahlen und Fakten und ging auf Betreiberkonzepte und steuerliche Aspekte ein. Auch ein betrieblicher Batteriespeicher kann zur Optimierung der Eigenstromversorgung beitragen. Für Speicher werden derzeit noch Zuschüsse vom Land gewährt.

In der Diskussionsrunde kamen das Recycling von Solarmodulen, das Auslaufen der Einspeisevergütung und die Möglichkeit der Kombination mit Elektromobilität zur Sprache.

 

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