Apfel- und Kartoffelfest
Genuss im Schatten der Quaterbude

Ladbergen -

Von der Presse ins Glas, am Gaumen vorbei in die Kehle. Wer noch nie zuvor frisch gepressten Apfelsaft getrunken hatte, den erwartete gestern Morgen und Mittag eine fruchtige Überraschung. Mitglieder von „Nu män tou“ holten in reiner Handarbeit das Beste aus den knackigen Früchten heraus und boten das Glas für einen Euro an. Einfach nur lecker!

Sonntag, 13.10.2019, 16:50 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 16:52 Uhr
Rund um den Afrouper war gestern Mittag gut was los. Zu den Beschickern gehörte der Apfelhof Morris aus Ibbenbüren (kleines Bild).
Rund um den Afrouper war gestern Mittag gut was los. Zu den Beschickern gehörte der Apfelhof Morris aus Ibbenbüren (kleines Bild). Foto: Michael Schwakenberg

Wie der Name schon sagt, ging es beim Apfel- und Kartoffelfest der Dorfmarketing-Initiative ebenso um die tolle Knolle aus dem Boden. Vom Reibeplätzchen-Stand, den ebenfalls „Nu män tou“ betrieb, wehte verführerischer Duft herüber.

Anders als in den Vorjahren waren dieses Mal auch mehrere lokale und regionale Anbieter an Bord, verwandelten Laderbergens gute Stube in eine kleine, aber feine kulinarische Meile. Neben der Schinkenräucherei Erpenbeck und dem Hof La gemann-Kohnhorst war der Apfelhof Morris mit einer Auswahl seiner Sorten und Produkte vertreten.

„Alles Beschicker unseres Dorfladens, der in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen feiert“, erläuterte Mitorganisator Ingo Kielmann . Er sieht den Dorfladen wegen der Bevorzugung von Produkten aus der Region in einer „Vorreiterrolle“.

Den musikalischen Auftakt zum Fest gestaltete der MGV „Chorios“. Bürgermeister Udo Decker-König freute sich darüber, was der Ortsmarketingverein mit seinen ehrenamtlichen Helfern alles geschafft hat. Ist es doch die ehemalige Gemeindeverwaltung, in welcher der Dorfladen seit fünf Jahren beheimatet ist. Und der schmucke Platz davor ist seit Kurzem um eine Attraktion reicher: die Quaterbude. Sie soll zu den verschiedenen Festivitäten im Ort geöffnet werden und das anbieten, was gerade passt. Kielmann: „Das kann Kaffee und Kuchen sein, aber auch Feuerzangenbowle beim Weihnachtsmarkt.“

An Weihnachten dachte gestern aber wohl niemand. Die milden Temperaturen ließen zahlreiche Interessierte mit dem Fahrrad anreisen. Und die paar Tropfen zwischendurch taten dem Apfel- und Kartoffelgenuss mitten im Dorf keinen Abbruch.

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