Jugendzentren laden zum Parkour ein
Sechs Stunden volles Programm

Ladbergen/Lienen/Lengerich -

„LaLeLi“ – die Abkürzung steht für die drei Orte Ladbergen, Lengerich und Lienen. Darüber hinaus steht sie bereits seit einigen Jahren für eine Menge Spaß und Action für Kids und Jugendliche. Zurzeit sind Herbstferien. Damit die Kids keine Langeweile haben, bieten die Jugendzentren ihnen eine ganze Menge: Wie am Freitag. Beim Parkour laufen in der Rottsporthalle in Ladbergen.

Sonntag, 20.10.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 22.10.2019, 18:50 Uhr
Zahlreiche verschiedene Übungen waren beim Parkour zu bewältigen. 32 Kinder aus Ladbergen, Lengerich und Lienen machten mit.
Zahlreiche verschiedene Übungen waren beim Parkour zu bewältigen. 32 Kinder aus Ladbergen, Lengerich und Lienen machten mit. Foto: Luca Pals

Flink springen die Kids von der Wand auf die weiche Turnmatte, an anderer Stelle überspringen sie den Bock und hangeln sich von Stange zu Stange: volles Programm, volle Verausgabung. 32 Mädchen und Jungen waren der Einladung gefolgt. Auf die Resonanz ist Regina Storck , Leiterin des Ladberger Jugendzentrums, besonders stolz: „Wir haben wieder ein Programm auf die Beine gestellt, mit dem wir viele Kids begeistern können.“ Schon lange hätten sich einige Jugendliche den Lauf durch einen Parkour gewünscht. Ihr Kollege aus Lengerich, Thomas Brümmer, ergänzt: „Weil wir drei so gut zusammenarbeiten, können wir vieles möglich machen, was alleine gar nicht zu schaffen ist.“

Gutes Stichwort: Beim Hindernislauf waren die Kids auch nicht alleine. Gemeinsam mit Neda Akbari und Timo Wiegel , zwei erfahrenen Sportlern aus Münster, übten sie die Bewegungsabläufe ein. Wiegel war die Freude am Spiel mit den Jugendlichen merklich anzusehen. Auch wenn es bei sechs Stunden volles Programm, so lange ging der Nachmittag am Freitag, auch mal viel werden könne, sagt er: „Wir haben hier einige richtig gute Sportler dabei. Hut ab.“ Mit den Fortgeschrittenen habe er auch Bewegungen geübt, die „vielleicht nicht jeder direkt drauf hat“. Wichtig sei vor allem, dass das Training sicher sei. Außerdem solle der Spaß und niemals die Leistung im Vordergrund stehen. Für Wiegel bedeutet die Sportart vor allem „die Chance, sich immer weiter steigern zu können“.

Am Donnerstag, 24. Oktober, laden die drei Jugendzentren zur Fahrt in den Moviepark ein. Aktionen wie diese werden durch den Kulturrucksack NRW gefördert, wie Marita Glasnecki vom Jugendtreff in Lienen berichtete. Und sie werden in Zukunft in einem gemeinsamen Film der drei Jugendzentren zu sehen sein. Am Freitag wurden dafür einige Szenen mit der Videokamera aufgenommen.

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