Kulturbühne 2020
Es gibt wieder viel zu lachen

Ladbergen -

Doch, ein Männerschnupfen ist wirklich etwas Schlimmes. Da sind sich Hartwig Pruin und Ingo Kielmann einig – und schmunzeln. „Männerschnupfen“ ist nur eines der Themen, um die sich das Programm der Kulturbühne im nächsten Jahr dreht. Eines können die beiden Organisatoren versprechen: Es wird höchst amüsant, auch wenn eine Veranstaltung den Titel trägt „Schluss mit lustig“.

Donnerstag, 24.10.2019, 22:00 Uhr
Gemeinsam mit dem Afrouper präsentieren Ingo Kielmann (rechts) und Hartwig Pruin das Programm 2020 der Kulturbühne. Es wird unterhaltsam.
Gemeinsam mit dem Afrouper präsentieren Ingo Kielmann (rechts) und Hartwig Pruin das Programm 2020 der Kulturbühne. Es wird unterhaltsam. Foto: Ruth Jacobus

Es hat seinen Grund, dass das Programm bereits jetzt veröffentlicht wird: Der Kartenvorverkauf startet am 7. und 8. Dezember im Ladberger Weihnachtsdorf. „Bis dahin können die Leute überlegen, ob und welche Karten oder ob sie ein Abonnement als Weihnachtsgeschenk kaufen wollen“, sagen die beiden – wohlwissend, dass die Karten begehrt sind.

95 Plätze gibt es bei Buddemeier, wenn dort zur Kulturbühne geladen wird. Auch wenn durchaus das eine oder andere Mal mehr Karten verkauft werden könnten: „Wir bleiben bei der Location“, versichert Ingo Kielmann . Dort gebe es eine familiäre Atmosphäre. Viele Abonnenten würden sich mittlerweile kennen. Sie kommen nicht nur aus Ladbergen, sondern beispielsweise auch aus dem Kreis Warendorf. Per Mund-zu-Mund-Propaganda werde Werbung für die Kulturbühne gemacht. „Wir sind stolz darauf“, sagt Kielmann.

Es sind nicht nur die Besucher, die zu Stammgästen werden. Viele Veranstalter würden sich mittlerweile melden, um ihre Künstler anzubieten, erzählt Pruin . Das Programm zu füllen, sei kein Problem. „Hartwig ist der Türöffner zu den Künstlern“, fügt Kielmann hinzu. Pruin, auch bekannt als Zauberer „Hatino“, kennt sich aus in der Szene. „Ich habe neulich eine Frau aus Duisburg wiedergetroffen“, erzählt er. Eben jene Frau wird das Programm 2020 am 9. Januar eröffnen. Silke Jurk heißt sie und kommt mit „Zuckerbrot & Peitsche“ nach Ladbergen. In der Verwechslungskomödie geht es um Frau Schmitt, die für ihren schusseligen Chef souverän eine Betriebsfeier organisiert. Doch plötzlich lässt ihr Erinnerungsvermögen nach.

Zum dritten Mal kommt Christoph Tiemann auf die Kulturbühne. „Schluss mit lustig“ sagt er am 13. Februar und verabschiedet sich damit als Solokünstler von der Kabarett-Bühne. Er präsentiert das Beste aus seinen Programmen der vergangenen zehn Jahre.

Angelika Beier startet am 12. März mit Vollgas in die zweite Lebenshälfte. „Zwischen Sex und 60“ lautet das Thema des Abends – geeignet für alle, die lieber Sudoku-Rätsel lösen, statt an Kamasutra zu denken – denn dann ist das Ende der Jugend erreicht.

Am Ende der Jugend sind auch „Die Divanetten“ Ingeborg Schmitt und Inge Pachulke angekommen, die am 9. April die Kulturbühne entern. Sie sind dem Haifischbecken aus Missgunst, Zwietracht und Atemnot entstiegen und haben entdeckt, dass sie durchaus Feuer haben. Das beweisen sie mit Wortwitz und viel Gesang.

Dass bei den Männern der Welt ein böser Virus zugeschlagen hat, verkündet am 10. September „Ausbilder Schmitt“. Er kennt sich bestens aus mit der „Lusche im Mann“ – dem Mann, der alles können und machen muss, aber darüber nicht klagen darf. Dass man mit dem Luschen-Virus gut leben kann, dafür ist „Ausbilder Schmitt“ der Beweis.

Mit dem Phänomen „Männerschnupfen“ befassen sich am 8. Oktober Peter Buchenau und Ina Lackerbauer. In dem Comedy-Kabarett leidet Peter fürchterlich, mehr als eine Frau bei einer Geburt. Seine Bühnenpartnerin Gloria hat dafür nicht viel Verständnis. Letztendlich geht es aber beim „Männerschnupfen“ auch nur um Liebe und Anerkennung.

Der Superheld mit kurzer Hose, Plauze und Badelatschen kommt am 12. November auf die Kulturbühne: Bademeister Schaluppke. Er redet, rockt und rappt, bis auch der letzte Zuhörer merkt: Ein Bademeister ist auch Entertainer.

Und dann gibt es passend zur Weihnachtszeit am 10. Dezember noch den „Rauschgoldengel“ Karin Zimny. Mit himmlischem Humor und Engelszungen schmettert sie ein derart fröhliches Halleluja, dass es einem die Zimtsterne in die Augen treibt, heißt es in der Ankündigung der Veranstalter. Schönes und Bissiges, Ironisches und Witziges, aber auch Versöhnliches und Liebevolles bringt sie mit.

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Die Vorstellungen beginnen jeweils donnerstags um 20 Uhr im Begegnungszentrum Buddemeier. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 13 Euro im Ladberger Weihnachtsdorf sowie anschließend bei der Tourist-Information, Alte Schulstraße, und bei PBS Stapel, Dorfstraße 16.

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