DRK-Kindergarten „Abenteuerland“ ab sofort am Lenhartzweg
Jetzt haben die Kinder das Sagen

Ladbergen -

Zwei Kinder malen, eines versucht sich an einem Puzzle und andere lassen die wildesten Lego-Bauten entstehen. Herrlich normaler Kindergarten-Alltag. Und das an einem Tag, der doch alles andere als normal ist. Schließlich ist es für den DRK-Kindergarten „Abenteuerland“ gestern der Beginn an neuer Adresse.

Montag, 04.11.2019, 20:43 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 20:50 Uhr
Offizieller Akt inmitten der Kinder: Martin Oelrich überreichte den Schlüssel für die Einrichtung im Beisein von Pfarrerin Dörthe Philipps, Bürgermeister Udo Decker-König, Pfarrer Ingo Göldner (hinten von links) sowie Marlies Fangmeier (Presbyterium, vorne links) und Bernadette Wiegand (DRK-Kreisverband vorne rechts) an Kindergarten-Leiterin Anja Steggemann-Peters.
Offizieller Akt inmitten der Kinder: Martin Oelrich überreichte den Schlüssel für die Einrichtung im Beisein von Pfarrerin Dörthe Philipps, Bürgermeister Udo Decker-König, Pfarrer Ingo Göldner (hinten von links) sowie Marlies Fangmeier (Presbyterium, vorne links) und Bernadette Wiegand (DRK-Kreisverband vorne rechts) an Kindergarten-Leiterin Anja Steggemann-Peters. Foto: Mareike Stratmann

Die Vier-Gruppen-Einrichtung ist vom Telgter Damm an den Lenhartzweg gezogen – in ein Gebäude, das die evangelische Kirchengemeinde auf ihrem Grund für das DRK gebaut hat und es an dieses vermietet (die WN berichteten).

Obwohl der Alltag im lichtdurchfluteten Holzrahmenbau, der in gerade mal vier Monaten hochgezogen worden ist, erst noch einkehren muss, scheinen sich Anja Steggemann-Peters und ihr Team dort bereits wohlzufühlen. „Bei dem vielen Platz und der tollen Einrichtung, die wir jetzt haben“, wie die Leiterin nach anstrengenden Wochen schwärmt. Und die Kinder? „Die mussten heute erstmal gucken, gucken und gucken“, schmunzelt sie. Viele kennen den Kindergarten vom Telgter Damm, einige sind neu. Für sie beginnt gestern Morgen die Eingewöhnung. 62 Mädchen und Jungen werden fortan betreut.

„Dass das so gut funktioniert hat, ist keine Selbstverständlichkeit“, lobt Bürgermeister Udo Decker-König, der sich die vier Gruppen- samt Nebenräumen, die jeweiligen Schlaf- und Waschräume, Therapiezimmer und den Kneipp-Raum an diesem Morgen mit den Pfarrern Dörthe Philipps und Ingo Göldner sowie Marlies Fangmeier vom Presbyterium zeigen lässt. Er spielt damit auf die Besonderheit „Bauherr evangelische Kirchengemeinde – Träger Deutsches Rotes Kreuz“ und die späte Baugenehmigung Ende Juni an.

Martin Oelrich, der den Bau seitens der Kirchengemeinde federführend betreut hat, freut sich, dass es gelungen ist, „in der Gemeinde Ladbergen gemeinsam und konfessionsunabhängig etwas für die Kinder zu schaffen. Und dass auch die Eltern unserer Nachbarkindergärten das toll mitgetragen haben“, wie er sagt. Ein Lob, dem sich Anja Steggemann-Peters und Bernadette Wiegand , beim DRK-Kreisverband zuständig für den Bereich Kindergärten, anschließen. Auch die Eltern der „Abenteuerland“-Kinder hätten super mitgezogen und Verständnis gezeigt. Ursprünglich war geplant, die Einrichtung bereits Anfang Oktober in Betrieb zu nehmen. Intern habe man aber den einmonatigen Puffer eingebaut und wenige Ausnahmen kurzzeitig bei den „Kleinen Strolchen“ unterbringen können.

„Das hat toll geklappt“, so Bernadette Wiegand, die nun dem Entstehen der Außenanlagen entgegenfiebert. Spielgeräte wie Vogelnestschaukel, Rutschenturm und Spielhaus sind bestellt. Andere wie Wasserspielanlage, Bauwagen und Balancierbalken warten auf den Umzug. Wann das sein wird? „Unser Wunsch wäre es, dass es zu Weihnachten fertig ist“, sagen Bernadette Wiegand und Anja Steggemann-Peters. Bis dahin werde man „kreativ improvisieren“. Und den Kindern scheint es zu gefallen, Trecker und Bauarbeiter auf dem Außengelände zu beobachten. Sie fühlen sich bereits wohl in ihrem neuen „Abenteuerland“.

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