Rat stimmt Änderungen im Flächennutzungs- und Bebauungsplan zu
Eröffnet Aldi schon Ende 2020?

Ladbergen -

önnten im neuen Aldi-Markt noch im kommenden Jahr die ersten Artikel übers Kassenband laufen? Wenn es nach Investoren, Aldi-Verantwortlichen und Architekt Matthias Berlekamp vom federführenden Büro Hillenbrand + Berlekamp geht, eröffnet der Discounter zum Jahresende 2020 am Kreisverkehr Lengericher Straße/Tecklenburger Straße.

Samstag, 09.11.2019, 10:00 Uhr
Der Blick von der Tecklenburger Straße aus: Hier sollen ab 2020 Aldi-Markt und Mehrfamilienhaus entstehen.
Der Blick von der Tecklenburger Straße aus: Hier sollen ab 2020 Aldi-Markt und Mehrfamilienhaus entstehen. Foto: Hillebrand + Berlekamp

Könnten im neuen Aldi-Markt noch im kommenden Jahr die ersten Artikel übers Kassenband laufen? Wenn es nach Investoren, Aldi-Verantwortlichen und Architekt Matthias Berlekamp vom federführenden Büro Hillenbrand + Berlekamp geht, eröffnet der Discounter zum Jahresende 2020 am Kreisverkehr Lengericher Straße/Tecklenburger Straße.

„Wunschtermin ist weiterhin der 1. Dezember 2020“, sagt der Architekt auf WN-Nachfrage. Gemeinsam mit dem Ladberger Paul Gerhard Welp hat er auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Eckgrundstück neben dem teils zweigeschossigen Supermarkt ein Mehrfamilienhaus mit 21 Wohnungen geplant, das mit einem Luftgeschoss versehen zum Kreisverkehr ausgerichtet ist ( WN berichteten). Er sagt aber auch, dass dieser Termin von vielen Faktoren wie der Kooperation der Behörden und nicht zuletzt den Wittrungsbedingungen während der Bauzeit abhängt.

Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung hat das Projekt am Donnerstag mit der Absegnung von geringfügigen Änderungen des Flächennutzungs- und Bebauungsplan getan. Einstimmig hievten die Ratsmitglieder das Vorhaben, das bei der ersten Vorstellung vor einem Jahr noch harsch kritisiert worden war, damit eine Stufe höher. Die Pläne werden nun offengelegt, es können noch einmal öffentliche wie private Stellungnahmen eingereicht werden, ehe es zum Satzungsbeschluss seitens der Politik und nach Genehmigung seitens der Bezirksregierung „hoffentlich noch im ersten Quartal“, so Berlekamp, zum Baubeginn kommt.

Entgegen erster Vorentwürfe wird die Gemeinde dem Bauherrn etwa 350 Quadratmeter öffentliche Fläche entlang der Lengericher und Uhlandstraße für zusätzliche Begrünung zur Verfügung stellen, weil andernfalls die unversiegelte Fläche zu groß gewesen wäre. Dieser verpflichtet sich derweil, dass unter anderem die alte Eiche am Kreisverkehr und weitere Bäume stehen bleiben und zudem in Richtung Uhlandstraße dank Neuanpflanzungen ein alleenartiger Charakter entsteht. Ferner ist angesichts des ansonsten unzureichenden Schallschutzes ein Verbot der Nachanlieferung vorgesehen.

Einzig die Frage nach den Bemühungen um den alten Standort an der Kattenvenner Straße trieb Günter Haarlammert (CDU) um. Der Fraktionsvorsitzende regte an, dessen erfolgreiche Entwicklung zur Auflage für den Neubau zu machen, scheiterte damit aber. Vielmehr versicherte Henri Eggert, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, dass es laufend Gespräche mit dem Inhaber gebe. „Ich kann versprechen, dass niemand der Beteiligten Interesse an einem Leerstand hat.“

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