St. Martinsumzug des St. Christophorus-Kindergartens
Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit

Ladbergen -

17.15 Uhr zeigte die Uhr an diesem kühlen Herbsttag an, als in der Dunkelheit erst eins, dann zwei und auf einmal ganz viele Lichter auftauchen – bis die Ecke Tecklenburger Straße/Waldseestraße im Schein zahlreicher Laternen erstrahlte. Gehalten wurden sie von zig kleinen Kinderhänden, die sich mit ihren Familien stolz auf den Weg Richtung Friedenspark machten, um auf der Spur von Sankt Martin zu wandeln.

Mittwoch, 13.11.2019, 06:50 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 16:46 Uhr
Nach dem kurzen Gottesdienst unter Leitung von Norbert Brockmann zog die große Kinderschar los Richtung Friedenspark, wo der Posaunenchor zur Martins-Legende aufspielte.
Nach dem kurzen Gottesdienst unter Leitung von Norbert Brockmann zog die große Kinderschar los Richtung Friedenspark, wo der Posaunenchor zur Martins-Legende aufspielte. Foto: Luca Pals

Seit vielen Jahren hat der Umzug, der vom katholischen St. Christophorus-Kindergarten unter Leitung von Anja Hülsmann ausgerichtet wird, seinen Platz im Ladberger Veranstaltungskalender. Dabei ging‘s quer über die Tecklenburger Straße weiter durch die Schillerstraße, über die Fußgängerbrücke und hinein in den Friedenspark. Dort kam es zum großen Auftritt von Sankt Martin, der seinen Mantel bei Eiseskälte mit dem armen Bettler am Boden teilte – ein Zeichen der Solidarität. Sankt Martin wurde am Montagabend von Larissa Reinker auf dem Pferd Laika gespielt. Ausgeleuchtet wurde die Fläche von der Feuerwehr, für die Sicherheit sorgte Bezirksbeamter Matthias Saatkamp. Im Anschluss gab es für die Kids und ihre erwachsenen Begleiter Apfelpunsch, Martinsbrötchen und Laugengebäck. Musikalisch wurde der Abend vom Ladberger Posaunenchor begleitet.

Dieser hatte bereits während des Aussendungsgottesdienstes in der katholischen Kirche unter Leitung von Norbert Brockmann gespielt – die große Kinderschar hatte lauthals mitgesungen. Auch der soziale Zweck kam nicht zu kurz. Viele hatten Lebensmittel für die Tafel gespendet und folgten damit dem Beispiel des Martin. So wie es Brockmann in seiner kurzen Predigt anmerkte: „Auch Kinder können teilen. Wir können alle ein bisschen helfen.“ So wie Sankt Martin mit seinem Mantel: ein Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7061789?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Billerbecks Klage abgewiesen: Bahn muss Brücke nicht sanieren
Die Brücke in der Billerbecker Bauerschaft Bockelsdorf will keiner haben. Sie ist dringend sanierungsbedürftig.
Nachrichten-Ticker