Dank speziellem Förderprogramm
Warmer Geldregen für Sportvereine

Ladbergen -

60 000 Euro erhält die Gemeinde Ladbergen Jahr für Jahr als Sportpauschale seitens des Landes. Es ist Geld, das die Verwaltung für gezielte Maßnahmen an die Vereine weitergibt. Doch dabei bleibt es jetzt nicht: Es kommt „eine weitere schöne Summe für den Zeitraum 2019 bis 2022 hinzu“, berichtete Heike Peters am Donnerstag im Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschuss und bezog sich damit auf das Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ seitens des Landes, aus dem Ladbergen 300 000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Samstag, 02.11.2019, 10:00 Uhr
300 000 Euro können Sportvereine in Ladbergen für Bau, Modernisierung oder Erweiterung vereinseigener Sportstätten abrufen.
300 000 Euro können Sportvereine in Ladbergen für Bau, Modernisierung oder Erweiterung vereinseigener Sportstätten abrufen. Foto: vege

Wobei: Nicht die Gemeinde kann die Mittel abrufen, sondern die Vereine selbst. Und auch nur diejenigen, die über eigene Sportanlagen beziehungsweise langjährige Pacht- und Mietverhältnisse verfügen. Was den Kreis Anspruchsberechtigter vor Ort stark einschränkt. „Eigentlich“, so die Ordnungsamtsleiterin, die im Rathaus auch für den Bereich Sport zuständig ist, „kommen nur die Tennisabteilung des TSV sowie der Integrative Zucht-, Reit-, Voltigier- und Fahrverein in Frage“.

Förderfähig sind unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie Erweiterungen und Umbauten von vereinseigenen Sportanlagen, so die Fachfrau weiter.

Im Zuge eines FDP-Antrags zur Prüfung investiver Maßnahmen seitens der Sportvereine und entsprechender Fördermöglichkeiten Anfang vergangenen Jahres hatten verschiedene Clubs Bedarf angemeldet. So hatten die Tischtennisspieler des TTC für das Training die Anschaffung eines Roboters und neuer Tische gewünscht, der VfL den Neubau eines Vereinsheims und der TSV die Erweiterung der Sporthalle II um einen Medien- und Sportraum in die Waagschale geworfen. Für derlei Projekte kommt die besagte Förderung aus unterschiedlichsten Gründen nicht in Frage, wie Heike Peters und VfL-Vorsitzender Norbert Plogmeier bestätigen.

Anders sieht das beim Wunsch nach einer Dacherneuerung des Tennisheims und einer Bewässerungsanlage für den Platz der Tennisabteilung des TSV aus, ebenso wie für den Bau eines modernen Reitplatzes mit geeignetem Bodenbelag, so wie sich der Reit- und Fahrverein ihn vorstellt. Für beide Maßnahmen sieht Heike Peters gute Chancen.

Nichtsdestotrotz hat der Gemeindesportverband (GSV) Ende Oktober sämtliche Sportvereine angeschrieben und auf die Fördermaßnahme, die Zuschüsse bis zu 90 Prozent vorsieht, hingewiesen. Diese können ihre Anträge bis Ende des Monats November einreichen. In enger Abstimmung mit dem Kreissportbund wird der GSV dann voraussichtlich Anfang kommenden Jahres Förderempfehlung geben, so Heike Peters, damit die Maßnahmen „dann zeitnah in Angriff genommen werden können“.

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