Umgestaltung des Eingangsbereichs des Rathauses
CDU und FDP haben andere Pläne

Ladbergen -

120 000 Euro hat die Gemeinde in den Entwurf des Haushaltsplans 2020 für die Umgestaltung des Eingangsbereichs im Rathaus eingestellt. Eine Maßnahme, die CDU und FDP so nicht gut heißen wollen. Beide Fraktionen haben ihrerseits Anträge gestellt, die Summe – wie im Fall der Liberalen – auf gerade mal 5000 Euro zu senken beziehungsweise – wie von den Christdemokraten gewünscht – gar ersatzlos zu streichen.

Mittwoch, 27.11.2019, 06:28 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 06:30 Uhr
Die Verwaltung möchte den Eingangsbereich im kommenden Jahr umgestalten und hat dafür 120 000 Euro im Haushaltsentwurf 2020 veranschlagt.
Die Verwaltung möchte den Eingangsbereich im kommenden Jahr umgestalten und hat dafür 120 000 Euro im Haushaltsentwurf 2020 veranschlagt. Foto: Sigmar Teuber

Die Gemeindeverwaltung verfolgt mit ihrem Antrag drei Anliegen. So soll mit einer Umgestaltung ein behindertengerechter Eingang gestaltet, zudem die optische Wirkung und Funktionalität verbessert und nicht zuletzt der Sichtschutz für nicht öffentliche Sitzungen gewahrt werden.

Bevor diesbezüglich Nägel mit Köpfen gemacht werden, beantragt die FDP , die Verwaltung solle alternative Möglichkeiten als Grobplanung einholen. Dann, so Fraktionsvorsitzender Jens Tiemann in dem Antrag, sollte „aus unserer Sicht eine Umsetzung mit einem Aufwand von circa 50 000 Euro möglich sein“. Allerdings, das führen die Liberalen auch aus: „Sollte diese Maßnahme mit einem Kostenrahmen von bis zu 100 000 Euro hinsichtlich Funktionalität und Optik erhebliche Vorteile bieten, dann wäre dies für uns auch denkbar.“ Eine Umsetzung solle indes nicht vor dem Jahr 2021 erfolgen.

Anders argumentiert die Ladberger CDU , die sich mit ihrem Antrag auf Streichung der Maßnahme im kommenden Jahr auf den negativen Saldo der Investitionspauschale bezieht. Allein dieser weise zum Ende des Jahres 2020 einen negativen Betrag in Höhe von rund 295 000 Euro aus, schildert Günter Haarlammert im Antrag der Christdemokraten an den Rat.

Vor dem Hintergrund, dass das Investitionsvolumen für die Kanalisation und Straße „Espenhof“ derzeit noch nicht exakt beziffert werden könnten und eine teilweise Finanzierung aus den Pauschalen erforderlich erscheine, verschaffe der Verzicht der Umgestaltung des Rathaus-Eingangs der Kommune einen Puffer.

Da Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Baubeschaffenheit und energetischer Sanierungsmöglichkeiten bisher nicht vorgelegt worden seien und zudem der behindertengerechte Zugang zum Rathaus gewährleistet werde, schreiben die Lokalpolitiker: „Augenscheinlich bestehen aus Sicht der CDU keine groben Baumängel und ein Kredit zur Finanzierung der Investition kommt für die CDU nicht in Frage“.

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