Mittwoch geht‘s im Jugendzentrum wieder los
Noch regieren die Handwerker

Ladbergen -

Langsam aber sicher scharen sie mit den Hufen. Die Mienen der Jugendlichen, die regelmäßig das Jugendzentrum auf dem Rott besuchen, sprechen jedenfalls Bände: Geht es nach ihnen, soll es lieber heute als morgen mit dem gewohnten Betrieb in der Einrichtung los gehen. Und in der kommenden Woche – so sah es auch der Plan vor – soll das JZ wieder die Türen für seine Besucher öffnen. Dann liegen vier Wochen Werkeln, Malerarbeiten und vieles mehr hinter Christiane Weinmar und Co.

Freitag, 29.11.2019, 06:35 Uhr aktualisiert: 29.11.2019, 17:10 Uhr
Am kommenden Mittwoch wird das Jugendzentrum auf dem Rott seine Türen für die Besucher wieder öffnen. Bis dahin haben die Handwerker das Sagen.
Am kommenden Mittwoch wird das Jugendzentrum auf dem Rott seine Türen für die Besucher wieder öffnen. Bis dahin haben die Handwerker das Sagen. Foto: Mareike Stratmann

Die langjährige Mitarbeiterin sieht das ganz ähnlich: „So langsam kann es wieder los gehen.“ Es sei viel Arbeit in den vergangenen Wochen investiert worden, berichtet Weinmar im Gespräch mit unserer Zeitung. Umso mehr freue sie sich, die Jugendlichen bald wieder empfangen zu können. Am Mittwoch, 4. Dezember, ab 16 Uhr ist es so weit. Bis Samstag, 21. Dezember, wird die Einrichtung wieder regulär für die Heranwachsenden geöffnet sein. Wobei: Wie in den vergangenen Jahren lädt das JZ natürlich auch an Heiligabend von 11 bis 16 Uhr zu Keksen, Kakao und einem Film ein.

Die wesentlichen Arbeiten der vergangenen Wochen fanden an der Decke statt. Diese wurde neu gestrichen, die Lichtschächte wurden gereinigt. Christiane Weinmar muss ein bisschen schmunzeln: „Seit der Eröffnung 1980 ist da nichts dran gemacht worden.“ Die Holzbalken an der Decke kündeten davon, dass es einst lange Zeit erlaubt war, in öffentlichen Einrichtungen zu rauchen. Bis auf eine gemeinsame Aktion mit Jugendlichen sei „nie wirklich was verändert worden“. Und sie muss es wissen: Seit Start des JZ ist sie dabei. Erst als Jugendliche, später dann als Mitarbeiterin der Einrichtung.

Auch das Büro – gleich links am Eingang – wurde renoviert. „Jetzt sieht es wieder nach mehr Platz aus.“ Außerdem bekam die Theke eine neue Arbeitsfläche. Während der Arbeiten habe sie immer wieder Jugendliche vor den Türen „chillen“ gesehen: „Natürlich in der Hoffnung, dass sie wieder reinkommen können“, so Christiane Weinmar.

Nun kann es los gehen. Peu à peu, so Weinmar, wollen sie und JZ-Leiterin Regina Storck mit den Jugendlichen künftig weitere Punkte aufgreifen: „Was wollen wir noch verändern? Was stört unsere Besucher? Gemeinsam können wir noch einiges verändern.“ Auch eine Aufräumaktion rund um das JZ ist geplant.

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