Erweiterung Baugebiet Schulten Kamp
Rücken 2021 die ersten Häuslebauer an?

Ladbergen -

Interessenten für Baugebiete, das betont Bürgermeister Udo Decker-König seit Jahren, stünden in Ladbergen Schlange. Allein, die passenden Grundstücke fehlten.

Samstag, 30.11.2019, 13:43 Uhr aktualisiert: 30.11.2019, 13:50 Uhr
Ein etwa 1,1 Hektar großer Teil der Ackerfläche, angrenzend an den Schulten Kamp, soll Bauland werden. Der Bauausschuss hat die Erweiterung nun auf den Weg gebracht.
Ein etwa 1,1 Hektar großer Teil der Ackerfläche, angrenzend an den Schulten Kamp, soll Bauland werden. Der Bauausschuss hat die Erweiterung nun auf den Weg gebracht. Foto: Luca Pals

Folglich dürfte das, was der Planungs- und Bauausschuss am Donnerstagabend auf den Weg brachte, viele Häuslebauer interessieren. So haben die Lokalpolitiker dem Aufstellungs- und Offenlegungsbeschluss für den zweiten, etwa 1,1 Hektar großen Bauabschnitt des Schulten Kamps entlang der Kramerstraße einstimmig zugestimmt. Aber wie immer: Der Rat hat am 12. Dezember das letzte Wort.

Bereits im Zug der Planungen für den ersten Bauabschnitt in den 90er Jahren war die Erweiterungs-Teilfläche überplant worden. „Was dann lange Zeit schwellte, scheint jetzt Formen anzunehmen“, skizzierte Norbert Reimann vom Planungsbüro Hahm die mühsame Entwicklung bis zu jenem Punkt, da die Verträge zwischen Eigentümer und Gemeinde unterschrieben sind.

Entgegen der Ursprungsplanung ist nun vorgesehen, die verkehrliche Erschließung über die Kramerstraße vorzunehmen.

Zudem soll das Gebiet, so der Planer aus Osnabrück, ein „mit Bäumen bepflanztes Mini-Entree bekommen“. Was aber auch bedeutet: Der aktuelle Parkstreifen entlang der Kramerstraße wird in zwei Bereiche geteilt und geringfügig verlagert. Unterm Strich, so Reimann, werde künftig ein öffentlicher Parkplatz weniger zur Verfügung stehen.

Insgesamt 17 Grundstücke mit Größen zwischen circa 500 und 600 Quadratmetern sollen entstehen. Für die meisten ist eine Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern vorgesehen. Im Norden sollen auch drei kleinere Mehrfamilienhäuser mit zwei Voll- und einem Staffelgeschoss zugelassen werden, die dann über jeweils sechs Wohneinheiten verfügen. „Als Gegenpol zu den Häusern auf der gegenüberliegenden Seite der Kramerstraße“, wie Reimann ausführte und damit scheinbar den Geschmack der Politiker traf.

Läuft alles nach Plan, könnte mit den Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des Schulten Kamps Mitte kommenden Jahres begonnen werden. Baureife, so Bauamtsleiter Tim Lutterbei auf WN-Nachfrage, könnte das Gebiet 2021 erlangen.

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