SPD-Ortsverein besucht Kläranlage
Schneckenpresse überzeugt

Ladbergen -

Im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen hat sich die SPD unter anderem mit der neuen Schneckenpresse zur Klärschlammtrocknung beschäftigt. Da diese mit etwa 390 000 Euro zu Buche schlägt, wollten sich die Genossen eine Bild vor Ort machen.

Montag, 09.12.2019, 21:00 Uhr
Die Ladberger Genossen machten sich vor Ort ein Bild davon, wie die neue, etwa 390 000 Euro teure Schneckenpresse funktioniert.
Die Ladberger Genossen machten sich vor Ort ein Bild davon, wie die neue, etwa 390 000 Euro teure Schneckenpresse funktioniert. Foto: SPD Ladbergen

Während der Führung durch Gerold Tiemann und Bürgermeister Udo Decker-König wurden den Politikern die einzelnen Stationen der Kläranlage erklärt und Fragen beantwortet. Die Ladberger Anlage ist von den Dimensionen her für 20 000 Einwohner konzipiert. Aktuell werden 5000 Einheiten für die Ladberger Bürger und 10 000 für die Industrie eingerechnet. Im Kontrollraum gab es eine Übersicht über die PC-gesteuerte Anlage sowie die 150 im Gemeindegebiet verteilten Kleinpumpenwerke. Als nächste Investition steht ein Software-Wechsel an.

Die neue Schneckenpresse erleichtert den Abtransport des Klärschlamms erheblich. Die Schneckenwelle der Presse dreht mit weniger als einer Umdrehung pro Minute. Dabei entwässert sie den Schlamm aufgrund des Vordrucks und ihrer speziellen konischen Schneckengeometrie sowie der Bauweise des Schneckenrohres, das aus einem mehrteiligen Spaltsieb mit abgestuft abnehmenden Spaltweiten besteht. Durch die Pressung kann das Volumen des Klärschlamms um etwa 90 Prozent reduziert werden, erfuhren die Genossen. Somit wird weniger Wasser durch die Gegend gefahren.

„Eine ökonomisch und vor allem ökologisch sehr sinnvolle Anschaffung, die wir mit auf den Weg gebracht haben,“ so der Fraktionsvorsitzende Thomas Kötterheinrich.

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