Bollerwagenumzug am 24. Februar
Narren auf der Zielgeraden

Ladbergen -

Der Kalender offenbart es: Der Rosenmontag rückt näher. Und damit auch der Bollerwagenumzug, der an diesem Tag zum 14. Mal durch das Heidedorf marschiert beziehungsweise rollt. Am Montag, 24. Februar, werden wieder zahlreiche Besucher erwartet, die den Treck, der dieses Mal unter dem Motto „Ladbergen bleibt bunt“ steht, gespannt verfolgen, und mit „Helau“-Rufen auf Bonbons, Blumen oder auch auf ein Schnäpschen hoffen.

Sonntag, 02.02.2020, 16:40 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 18:27 Uhr
Spucken für den Bollerwagenumzug am Rosenmontag kräftig in die Hände: die After Work-Gruppe mit Horst Eschmann, Albert Altesellmeier, Ruth Ferlemann, Susann Alexander, Anne-Marie Brinkmeier, Dieter Wittkamp, Dietmar Kattmann, Joachim Ferlemann (von links) und Karola Meyerhoff (vorne).
Spucken für den Bollerwagenumzug am Rosenmontag kräftig in die Hände: die After Work-Gruppe mit Horst Eschmann, Albert Altesellmeier, Ruth Ferlemann, Susann Alexander, Anne-Marie Brinkmeier, Dieter Wittkamp, Dietmar Kattmann, Joachim Ferlemann (von links) und Karola Meyerhoff (vorne). Foto: Anne Reinker

Unter den mehr als 20 teilnehmenden Wagen: die „After Work“-Clique, die nun schon zum zwölften Mal dabei ist. „Und immer noch mit Herzblut“, wie Dieter Wittkamp betont. Mit Beginn der Karnevalszeit haben die Ladberger Konfetti im Blut. Auch für sie wird es nun Zeit, sich um ihr Gefährt zu kümmern. Schon einige Male haben sich die 20 Ladberger getroffen, um ihren Bollerwagen auf das bevorstehende Großereignis vorzubereiten. Jetzt geht es langsam auf die Zielgerade.

Fünf oder sechs Sonntage, im Ganzen etwa 30 Stunden, treffen sich die Karnevalisten in der Werkstatt von Ruth und Joachim Ferlemann, um am Basismodell zu malern, schrauben und zu dekorieren. „Wir werden uns wie immer dem Motto anpassen“, erklärt Dietmar „Katze“ Kattmann. „Aber wie genau, wollen wir noch nicht verraten“, fügt Susann Alexander schnell hinzu, bevor zu viel nach außen dringt.

Dass es bunt werden wird, verraten schon allein die Farbdosen und Papierstreifen. In was für Kostüme sich die After-Work`ler werfen werden, steht jedoch noch nicht fest.

Die Wahl der „Wurfmaterialien“, wie Dietmar Kattmann sagt, ist dagegen schon getroffen. „Es wird keine einfachen Kamelle geben“, so Dieter Wittkamp, „sondern schon etwas hochwertigere Süßigkeiten.“ Denn ganz einfache Bonbons würden sonst am Straßenrand liegen bleiben.

Die Finanzierung übernimmt der Freundeskreis selber. Immerhin, so schätzen die Närrinnen und Narren, kostet sie der Wagen samt Drumherum etwa 400 Euro. „Sponsoren haben wir nicht“, erzählen sie. Doch das Vergnügen ist es ihnen wert, selber in die Tasche zu greifen.

Auch wenn die Gruppe noch nicht verraten will, wie ihr Wagen und ihre Kostümierung ausfallen werden, wird das bis zum Großereignis nicht vollständig geheim bleiben: „Wir machen wieder einen Probelauf durch die Erpenbecker Siedlung“, erzählt Susann Alexander. Da hätten in der Vergangenheit schon so manches Mal die Leute am Fenster gestanden und zugeschaut.

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Wer sich noch mit einem Wagen am Umzug beteiligen möchte, kann unter der E-Mail karneval-ladbergen@gmx.de Kontakt mit den Verantwortlichen aufnehmen.

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