Sanierung der evangelischen Kirche
Spendengelder für den Kampf gegen Feuchtigkeit

Ladbergen -

Durch Feuchtigkeit entstandene Schäden in der Kirche zwingen das Presbyterium zum Handeln. Derzeit wird ein Sanierungskonzept erstellt.

Dienstag, 11.02.2020, 18:32 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 17:26 Uhr
Im Dachstuhl der evangelischen Kirche ist die eingezogene Feuchtigkeit klar zu erkennen.
Im Dachstuhl der evangelischen Kirche ist die eingezogene Feuchtigkeit klar zu erkennen. Foto: Luca Pals

Einige der regelmäßigen Kirchenbesucher haben die Probleme laut Martin Oelrich bemerkt und auf sie aufmerksam gemacht. Die Mängel seien allerdings schon seit einem Jahr bekannt, sagt der Vorsitzende des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde. Die Rede ist von Putzschäden am Mauerwerk oberhalb des Chorraumes, die durch eindringende Feuchtigkeit entstanden sind. Sie sollen in naher Zukunft behoben werden.

Oelrich: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch vieles in der Schwebe. Die Landeskirche erarbeitet ein Konzept.“ Danach könnten die Bauarbeiten starten. Wie teuer die Sanierung wird, sei noch n nicht abzusehen. Ein Teil der Kosten soll durch die jährlichen Kirchenspenden gedeckt werden.

Oelrich befürchtet, dass die Probleme mit der Feuchtigkeit auf die Dachkonstruktion übergreifen könnten. Für ihn kommen gleich mehrere Ursachen infrage: defekte Fugen in der Fassade, Fehler beim Anschluss der Dachflächen an den Giebel oder zur Schildwand und damit zum senkrecht aufsteigenden Mauerwerk. Im Lauf dieses Winters könnte laut Oelrich weiter Putz abbröckeln und es zu Schimmelbildung kommen. Durch sogenannte Frostsprengungen könnten die Mauersteine Schaden nehmen, warnt Oelrich. Im Zuge der notwendigen Sanierung könnten, so Oelrich, weitere Arbeiten in Angriff genommen werden: „Wir könnten gleichzeitig die defekten Werksteine austauschen und die Fassade reinigen.“

Das Gotteshaus wurde im 19 Jahrhundert nach Entwürfen des Architekten August Stüler errichtet und steht unter Denkmalschutz. Mit dem nachträglichen Einbau der Giebelfenster fanden die Bauarbeiten 1892 ihren Abschluss.

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